Intel erhält 8,5 Milliarden Dollar: US-Regierung investiert kräftig in Chipfabriken

Intel hat kürzlich einen großen Geldregen erhalten – ganze 8,5 Milliarden US-Dollar an Zuschüssen und zusätzlichen 11 Milliarden Dollar an Krediten von der US-Regierung. Das ist eine ordentliche Summe, um Chipfabriken in den USA zu errichten und zu erweitern. Die Ankündigung wurde während eines Besuchs von Präsident Joe Biden auf der Intel-Baustelle in Arizona gemacht. Offensichtlich will die US-Regierung die heimische Halbleiterproduktion ankurbeln und lässt dafür tief in die Tasche greifen.

Die ersten Milliardenzusagen wurden eigentlich schon Anfang März erwartet, aber es gab Verzögerungen bei der Vereinbarung zwischen Intel und der Regierung. Na ja, manchmal dauert es eben ein bisschen länger, bis alle Verträge unter Dach und Fach sind.

Intel hat sich nun verpflichtet, in den nächsten fünf Jahren satte 100 Milliarden Dollar in Chipfabriken in Arizona, Ohio, New Mexico und Oregon zu investieren. Das ist eine ganz schöne Summe, die da zusammenkommt. Aber hey, wir reden hier von einem der größten Chiphersteller der Welt.

Die US-Regierung hat außerdem angekündigt, dass Intel zusätzlich zu den Zuschüssen und Krediten auch 25 Prozent dieser Investitionen steuerlich geltend machen kann. Das ist doch mal ein netter Bonus, oder? Wer würde nicht gerne ein Viertel seiner Ausgaben vom Finanzamt zurückerstattet bekommen?

Und das ist noch nicht alles! Intel plant, durch seine Investitionen über 10.000 neue Arbeitsplätze innerhalb des Unternehmens selbst zu schaffen. Das ist eine Menge neuer Jobs, die da entstehen. Und nicht nur das, es werden auch noch fast 20.000 Arbeitsplätze bei Bauunternehmen geschaffen. Das sind eine Menge fleißige Handwerker, die sich über Aufträge freuen dürfen.

Aber damit nicht genug! Man erwartet indirekt sogar die Schaffung von über 50.000 Arbeitsplätzen bei Zulieferern und in unterstützenden Branchen. Das ist wirklich eine beeindruckende Zahl. Da werden sich sicherlich viele Menschen über neue Jobmöglichkeiten freuen.

Die US-Handelsministerin Gina Raimondo hat sogar gesagt, dass Intel rund 30.000 gut bezahlte Stellen schaffen wird. Das klingt doch nach Musik in den Ohren der Arbeitnehmer. Gut bezahlte Jobs sind immer willkommen.

Nun, es scheint, dass diese Subventionierung auch eine Rolle im Wahlkampf in den USA spielt. Arizona gehört zu den sogenannten Swing States, in denen der Ausgang der Wahl noch ungewiss ist und beeinflusst werden kann. Durch das Versprechen neuer, gut bezahlter Arbeitsplätze hofft Präsident Biden, seine Chancen auf eine Wiederwahl zu verbessern. Na ja, Politik ist eben immer irgendwie im Spiel.

Der Gesamtzuschuss in Höhe von 8,5 Milliarden Dollar wird in Teilbeträgen an Intel überwiesen, abhängig von der Erreichung bestimmter Meilensteine. Das ist ein kluger Schachzug, um sicherzustellen, dass Intel auch wirklich liefert. Schließlich will die US-Regierung ja sicherstellen, dass das Geld gut angelegt ist.

Alles in allem bleibt abzuwarten, wie sich diese Investitionen auf die heimische Halbleiterproduktion und die Arbeitsplätze in den USA auswirken werden. Aber es sieht definitiv nach einem großen Schritt in die richtige Richtung aus. Und wer weiß, vielleicht bekommen wir ja bald noch bessere und schneller Chips, dank der großzügigen finanziellen Unterstützung der US-Regierung.

Schlagwörter: Intel + USA + Intels

Wie bewerten Sie den Schreibstil des Artikels?
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
  • 21. März 2024