Gruselig und genial: Forscher entwickeln Roboterbein nach dem Vorbild einer Kürbisspinne – Spinnenphobiker, aufgepasst!
Roboterbein nach dem Vorbild einer Kürbisspinne – noch ein Grund, Spinnen noch gruseliger zu finden! Aber Spaß beiseite, Forscher an der University of Tartu haben tatsächlich ein Roboterbein entwickelt, das dem einer Kürbisspinne ähnelt. Warum man ausgerechnet auf eine Spinne als Vorbild kommt, ist mir jedoch ein Rätsel. Aber gut, jedem das Seine!
Die Wissenschaftler haben sich bei der Entwicklung des künstlichen Spinnenbeins von der Funktionsweise der echten Spinne inspirieren lassen. Dabei haben sie die Flüssigkeit Hämolymphe im Körper der Spinne genutzt, um die Bewegung des Roboterbeins zu ermöglichen. Klingt kompliziert, oder? Aber keine Sorge, ich werde versuchen, es verständlich zu erklären.
Also, die Hämolymphe im Körper der Spinne sorgt dafür, dass die Muskeln und das Exoskelett aktiviert werden. Die Forscher haben nun ein ähnliches System entwickelt, indem sie ein Exoskelett aus lichthärtendem Harz verwendet haben. Dieses Exoskelett wird von einem künstlichen Muskel aus Polypyrrol bewegt, der durch ein elektrisches Signal aktiviert wird. Das Exoskelett ist mit einer Elektrolytlösung gefüllt, die ähnliche Eigenschaften wie die Hämolymphe hat.
Zusätzlich befindet sich im Exoskelett eine feste Harzsehne, die von der Elektrolytlösung umgeben ist. Durch die Veränderung der Form des Polymers beginnt das künstliche Spinnenbein sich zu bewegen. Klingt kompliziert, aber stell dir vor, du drückst auf einen Knopf und das Bein bewegt sich – wie cool ist das denn?!
Die Forscher haben das Spinnenbein dann getestet, indem sie es mit verschiedenen Objekten interagieren ließen. Es konnte zum Beispiel Pollen von Schlüsselblumen aufnehmen und ein Spinnennetz berühren, ohne dabei Schaden anzurichten. Das ist schon beeindruckend, muss ich zugeben.
Die Wissenschaftler haben nun die Hoffnung, dass sie ihr Spinnenbein in einen winzigen Roboter integrieren können, der einer Spinne ähnelt. Super, jetzt können uns also nicht nur echte Spinnen erschrecken, sondern auch noch Roboter-Spinnen! Was für eine tolle Zukunftsperspektive!
Die Einsatzmöglichkeiten für solche künstlichen Spinnen sind vielfältig. Die Forscher denken zum Beispiel an den Einsatz in Katastrophengebieten, um Überlebende aufzuspüren. Der Roboter könnte sich dank seiner Beweglichkeit und Anpassungsfähigkeit auch schwierigem Gelände anpassen und Menschen in Not retten. Na, wenn das mal keine gute Tat ist!
Ich persönlich bin ja eher kein Fan von Spinnen – egal ob echt oder künstlich. Aber ich muss schon zugeben, dass diese Forschungsergebnisse wirklich beeindruckend sind. Hoffentlich bleibt es aber bei winzigen Roboterspinnen und wir müssen uns nicht irgendwann mit riesigen, achtbeinigen Monstern herumschlagen. Das wäre dann doch etwas zu viel des Guten!
Schlagwörter: Tartu + Polypyrrol
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