Microsoft hat angekündigt, den Datei-Explorer um eine native Versionskontrolle zu erweitern, um die Synchronisierung von Programmierprojekten zu erleichtern. Auf der Build-Konferenz hat das Unternehmen offiziell bekannt gegeben, dass der Datei-Explorer zukünftig Systeme wie Git integrieren wird. Dadurch wird es Entwicklern ermöglicht, ihre Projekte direkt über den Datei-Explorer zu aktualisieren und Kommentare zu Änderungen einzusehen. Ein angepasster Screenshot zeigt die erweiterten Funktionen des Datei-Explorers, um eine bessere Übersicht zu ermöglichen.
Die Frage stellt sich, ob diese Neuerungen auch Personen ohne Programmierkenntnisse ermöglichen, die aktuellsten Kopien eines Projekts mit ihrer Festplatte synchronisiert zu halten. Diese Option könnte besonders für Projekte von Vorteil sein, die nicht ausschließlich von Entwicklern genutzt werden.
Neben der Versionskontrolle hat Microsoft außerdem angekündigt, dass der Datei-Explorer Dateien nativ mit 7-Zip und TAR komprimieren können wird. Aktuell gibt es bereits die Option „In ZIP-Datei komprimieren“ im Kontextmenü der rechten Maustaste. Allerdings wird ZIP als etwas veraltet angesehen, was die Komprimierung betrifft. Durch die Integration von 7-Zip und TAR wird der Datei-Explorer also auch in diesem Bereich modernisiert.
Diese Neuerungen zeigen, dass Microsoft bestrebt ist, den Datei-Explorer kontinuierlich zu verbessern und den Bedürfnissen der Nutzer anzupassen. Die Integration von Versionskontrolle und modernen Komprimierungsmethoden wird vor allem Entwickler und Programmierer freuen, die ihre Projekte effizienter verwalten möchten. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Neuerungen in der Praxis bewähren und ob sie tatsächlich auch für weniger technisch versierte Nutzer von Vorteil sind.
Schlagwörter: Microsoft + Windows + Git
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