Cyberattacke auf Internetrouter in den USA entdeckt: Neue Maßnahmen zur Stärkung der Cybersicherheit werden ergriffen
Eine kürzlich veröffentlichte Studie des Black Lotus Labs, einer Abteilung für Bedrohungsforschung von Lumen Technologies, hat eine Cyberattacke auf Internetrouter in den USA aufgedeckt. Zwischen dem 25. und 27. Oktober letzten Jahres wurden mehr als 600.000 Internetrouter in verschiedenen Mittelweststaaten außer Betrieb genommen. Das betroffene Unternehmen wurde in der Studie nicht explizit genannt, jedoch wird vermutet, dass es sich um den Internetdienstanbieter Windstream handelt. Windstream hat sich bisher nicht zu dem Vorfall geäußert.
Die Untersuchung ergab, dass ein schädliches Firmware-Paket, das Teile des Betriebscodes der Router gelöscht hatte, als Chalubo identifiziert wurde – ein weit verbreiteter Remote Access Trojaner. Es bleibt unklar, wie die Firmware in die Geräte gelangte. Die Identität der Angreifer ist ebenfalls unbekannt.
Die Regierung unter Präsident Biden ergreift Maßnahmen gegen unsichere smarte Geräte und führt ein neues Cybersicherheitslabel ein. Das Vereinigte Königreich verstärkt ebenfalls die Sicherheitsstandards von Smart Homes, indem es gegen die Verwendung unsicherer Standardpasswörter vorgeht. Black Lotus Labs rät Unternehmen, ihre Verwaltungsgeräte zu sichern und grundlegende Sicherheitslücken zu vermeiden. Verbrauchern wird empfohlen, regelmäßige Sicherheitsaktualisierungen durchzuführen.
Dieser Vorfall verdeutlicht erneut die Bedeutung von Cybersicherheit und die Notwendigkeit, sich gegen solche Angriffe zu schützen. Es bleibt zu hoffen, dass durch die Bemühungen von Regierungen und Unternehmen solche Vorfälle in Zukunft vermieden werden können.
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