Mäuschen, Mäuschen in der Hand, wer ist der Schlawiner im Homeoffice-Land?

Mauszappelnde Mitarbeiter, aufgepasst! Die Zeiten, in denen man sich mit einem simplen Kaffeekränzchen oder einem ausgedehnten Schläfchen am Schreibtisch durch den Arbeitstag mogeln konnte, sind definitiv vorbei. Zumindest, wenn man für die US-amerikanische Bank Wells Fargo arbeitet.

Denn laut einem Bericht von Bloomberg wurden dort kürzlich über zwölf Mitarbeiter gefeuert, weil sie sich mithilfe von „Mausbewegungs-Tools“ als fleißige Bienchen ausgegeben haben. Ja, ihr habt richtig gehört: Mausbewegungs-Tools! Das sind Programme, die den Cursor automatisch hin und her bewegen oder sogar Tastatureingaben simulieren, um den Anschein zu erwecken, man würde tatsächlich arbeiten. Hach, die Kreativität mancher Leute kennt wirklich keine Grenzen!

Wie genau diese Mitarbeiter es geschafft haben, ihre Produktivität über Mausbewegungen zu simulieren, ist noch nicht ganz klar. Möglicherweise haben sie ihre Mäuse an einen kleinen Roboter angeschlossen, der fleißig über den Bildschirm flitzte, während die Mitarbeiter selbst gemütlich am Pool lagen. Oder sie haben einfach ihren Hamster im Laufrad an den Computer angeschlossen – wer weiß das schon so genau?

Interessanterweise ist nicht bekannt, ob die entlassenen Mitarbeiter die Tools im Homeoffice oder im Büro genutzt haben. Aber eines ist klar: Sie gehörten alle zur Vermögens- und Anlageverwaltungseinheit von Wells Fargo. Tja, liebe Banker, ihr habt wohl gedacht, ihr könntet euch mit euren schicken Anzügen und euren teuren Aktentaschen vor der modernen Technologie verstecken. Aber weit gefehlt!

Es ist ja auch verständlich, dass viele Unternehmen Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass ihre Mitarbeiter im Homeoffice tatsächlich arbeiten und nicht nur den ganzen Tag Netflix schauen. Doch mit der steigenden Beliebtheit des Remote Work entwickeln sich auch die Überwachungstools weiter. Sie können mittlerweile sogar erkennen, ob eine Mausbewegung echt oder gefälscht ist. Das ist doch mal eine Leistung!

Es entsteht also ein Katz-und-Maus-Spiel (haha, Wortspiel intended), bei dem sich die Zappeler und die Erkennungstools immer weiter aufrüsten. Wer am Ende als Sieger hervorgeht, ist schwer zu sagen. Aber eins ist klar: Wenn es darum geht, die Produktivität im Homeoffice zu messen, müssen sich Unternehmen wohl etwas Neues einfallen lassen.

Vielleicht sollten sie einfach mal das Vertrauen in ihre Mitarbeiter stärken und nicht jeden einzelnen Mausklick überwachen. Denn am Ende des Tages sollten wir uns alle darauf konzentrieren, gute Arbeit zu leisten – egal, ob unsere Maus zappelt oder nicht. In diesem Sinne: Frohes Arbeiten – mit oder ohne Zappelmaus!

Schlagwörter: Bloomberg + Wells + Jobs

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  • 14. Juni 2024

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