Schaltet eure Poren auf – Wissenschaftler der TU Dresden entwickeln dynamische COFs mit schaltbaren Quantenzuständen

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Dresden haben mal wieder zugeschlagen! Mit ihrer neuesten Entdeckung im Bereich der kovalenten organischen Netzwerkverbindungen bringen sie uns einen Schritt näher an schaltbare Quantenzustände heran. Klingt kompliziert? Keine Sorge, wir erklären es euch.

COFs, also poröse kovalente organische Netzwerkverbindungen, sind Materialien, die aus organischen Molekülen bestehen, die durch kovalente Bindungen zu einem Netzwerk verbunden sind. Ähnlich wie ihre metallorganischen Kollegen, den MOFs, haben COFs viele spannende Eigenschaften, die für verschiedene Anwendungen relevant sind. Denkt an Gas- und Flüssigkeitsspeicherung, Katalyse, Sensorik und Energieanwendungen.

Bisher waren COFs jedoch eher starr und statisch. Doch das ist jetzt vorbei! Dr. Florian Auras und sein Team haben eine Designstrategie entwickelt, um dynamische zweidimensionale COFs herzustellen. Diese Materialien können ihre Poren schrittweise und kontrolliert öffnen und schließen, ähnlich einem Schwamm. Das ermöglicht es ihnen, ihre Struktur von kompakt bis porös umzuschalten.

Und wie machen sie das? Durch Zugabe eines Lösungsmittels, das in das Netzwerk eindringt, können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die lokale Geometrie sowie optische Eigenschaften wie Farbe oder Fluoreszenz vorübergehend und umkehrbar verändern. Das ist doch ziemlich cool, oder?

Die gezielte Steuerbarkeit der strukturellen und optoelektronischen Eigenschaften dieser Materialien macht sie äußerst vielversprechend für zukünftige Anwendungen in den Bereichen Elektronik und Informationstechnologie. Denn wer möchte nicht Materialien haben, die man nach Belieben anpassen kann?

Dr. Florian Auras ist begeistert von den Möglichkeiten, die sich durch die gezielte Kontrolle der molekularen Struktur ergeben. Seine Forschungsergebnisse dienen als Grundlage für zukünftige Untersuchungen von schaltbaren Polymeren und könnten uns sogar schaltbare Quantenzustände bringen. Das klingt nach einer aufregenden Zukunft!

Die Arbeit von Dr. Florian Auras und seinem internationalen Team ist ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung der COFs und eröffnet neue Möglichkeiten für die Herstellung von funktionalen Materialien mit anpassbaren Eigenschaften. Sie tragen maßgeblich zur internationalen Spitzenforschung auf dem Gebiet der kovalenten organischen Netzwerkverbindungen bei und zeigen uns, dass die Grenzen der Materialwissenschaften noch lange nicht erreicht sind.

Also, haltet die Augen offen für weitere spannende Entdeckungen aus dem Labor von Dr. Florian Auras und seinem Team an der TU Dresden. Wer weiß, welche bahnbrechenden Innovationen als nächstes kommen werden!

Schlagwörter: Florian Auras + TU Dresden + Nature Chemistry‘

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  • 17. Juni 2024