Meta pausiert vorübergehend die Nutzung von Nutzerdaten in Europa für KI-Training: Was bedeutet das?
Meta, das Unternehmen hinter Facebook und Instagram, hat vorübergehend beschlossen, in Europa vorerst keine Nutzerdaten mehr für das Training von Künstlicher Intelligenz zu verwenden. Das klingt erstmal gut, oder? Aber Moment mal, was bedeutet das eigentlich?
Nun, generative Künstliche Intelligenz, auch bekannt als AI, ermöglicht es, innerhalb von Sekunden Texte, Bilder und Videos zu erstellen. Das ist schon ziemlich beeindruckend, wenn man bedenkt, wie lange wir Menschen manchmal brauchen, um etwas Kreatives zu schaffen. Aber wie lernen diese Programme, was sie darstellen sollen? Ganz ähnlich wie Kinder. Man zeigt ihnen verschiedene Formen und Farben eines Apfels und wiederholt immer wieder das Wort „Apfel“. So lernen sie, was ein Apfel ist.
Meta hat das Ziel, eigene KI-Anwendungen zu entwickeln und zu verbessern. Dafür braucht das Unternehmen eine große Menge an Daten. Und wer hat eine Menge Daten? Richtig, die Nutzer von Facebook und Instagram. Meta möchte also gerne die Daten, die du auf diesen Plattformen teilst, für das Training ihrer Künstlichen Intelligenz nutzen. Klingt erstmal nicht so schlimm, oder?
Nun, es gibt da ein paar Bedenken. Zum einen haben die Verbraucherzentralen noch keine Anpassungen in den Datenschutzeinstellungen von Instagram festgestellt. Das heißt, es ist unklar, ob Meta in Zukunft um deine Zustimmung bitten wird, um deine Daten für das KI-Training zu verwenden. Wenn du also nicht möchtest, dass Meta deine Daten sowohl auf Instagram als auch auf Facebook für KI-Trainingszwecke nutzt, solltest du vorsichtshalber Widerspruch einlegen.
Aber Moment mal, wie funktioniert das eigentlich? Meta plant, ab dem 26. Juni 2024 öffentlich verfügbare Internetdaten sowie die von Nutzern über Meta-Produkte und -Services geteilten Inhalte für das Training ihrer Künstlichen Intelligenz zu nutzen. Das betrifft also Beiträge, Fotos, Bildunterschriften und Nachrichten, die an eine Künstliche Intelligenz gesendet werden. Selbst Beiträge, die du nur für Freunde oder bestimmte Personen sichtbar postest, könnten also für das KI-Training genutzt werden. Nur private Nachrichten an Freunde sollen nicht verwendet werden.
Meta argumentiert, dass die Verwendung von Nutzerinhalten aufgrund des berechtigten Interesses gemäß Artikel 6 der Datenschutzgrundverordnung gerechtfertigt ist. Aber es gibt Zweifel, ob das wirklich so ist. Die Verbraucherschutzzentrale empfiehlt, dass du deine Einwilligung zur Verwendung deiner Daten für das KI-Training gibst, anstatt einfach nur Widerspruch einzulegen. Klingt vernünftig, oder?
Nun, hier kommt der Haken. Der Prozess des Widerspruchs ist kompliziert und funktioniert nicht immer zuverlässig. Einige Nutzer berichten, dass sie wegen gehackter Accounts nicht in der Lage waren, sich einzuloggen und somit keinen Widerspruch einlegen konnten. Das ist natürlich ärgerlich.
Aus diesem Grund wurde Meta abgemahnt, da auch die heimliche Analyse von gespeicherten Fotos und Videos in der neuen App-Funktion von Facebook betroffen ist. Das Unternehmen bietet dir die Möglichkeit, Einspruch einzulegen, indem du entweder das entsprechende Formular bei Facebook oder das Formular auf Instagram verwendest. Das klingt ja zunächst mal gut, aber die Formulare werden nur angezeigt, wenn du eingeloggt bist. Das ist schon ein bisschen seltsam, oder?
In den Formularen sollst du angeben, warum du nicht möchtest, dass deine Daten für das Training von Künstlicher Intelligenz verwendet werden. Meta entscheidet dann, ob deine Gründe höher priorisiert werden als ihre eigenen geschäftlichen Interessen. Es gibt Berichte von Nutzern, die kurz nach dem Absenden des Formulars eine Bestätigung erhalten haben, ohne dass sie eine ausführliche Begründung verfassen mussten. Das klingt doch gut, oder?
Aber es gibt auch Beschwerden über technische Probleme. Einige Nutzer hatten Schwierigkeiten, den Widerspruch einzulegen, und das ist natürlich frustrierend.
Also, was soll man jetzt tun? Nun, wenn du auch zukünftig nicht möchtest, dass deine Beiträge für das Training von Künstlicher Intelligenz genutzt werden, wird dringend empfohlen, Widerspruch einzulegen. Aber sei dir bewusst, dass der Prozess kompliziert sein kann und nicht immer zuverlässig funktioniert. Es ist deine Entscheidung, ob du deine Einwilligung gibst oder Widerspruch einlegst. Aber informiere dich gut, bevor du eine Entscheidung triffst.
Und denk daran, das Internet vergisst nie. Was du einmal online stellst, kann für immer im Netz bleiben. Also sei vorsichtig, was du teilst, und schütze deine Daten. Denn am Ende des Tages geht es darum, deine Privatsphäre zu bewahren.
Schlagwörter: Meta AI + Instagram + Meta
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