Bundesnetzagentur erhöht Mindestgeschwindigkeit für schnelles Internet: Superheldin des Internets im Einsatz
Die Bundesnetzagentur, die als Superheldin des Internets agiert, hat sich in diesem Kampf für das Recht auf schnelles Internet eingeschaltet. Mit ihrer Macht und Autorität hat sie einen Internetanbieter gezwungen, einen abgelegenen Haushalt in Deutschland mit einer Internetverbindung zu versorgen. Ein großer Erfolg für das Recht auf schnelles Internet, das allerdings bisher in einigen Teilen Deutschlands eher ein Mythos war.
Aber jetzt gibt es gute Nachrichten für alle Internet-Hungrigen da draußen. Die Koalitionsfraktionen im Bundestag haben beschlossen, das Mindestniveau für die Internetgeschwindigkeit anzuheben. Anstatt mit einer lahmen 10-Megabit-Verbindung herumzuhängen, sollen die Menschen nun Zugang zu einer Geschwindigkeit von 15 Megabit pro Sekunde im Download und 5 Megabit pro Sekunde im Upload haben. Das ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung.
Die Erhöhung der Mindestgeschwindigkeit wird voraussichtlich dazu führen, dass 2,2 Millionen Adressen in Deutschland nicht mehr unter den Mindestanforderungen für das Internet liegen. Das sind immerhin 400.000 mehr als zuvor. Einige dieser Adressen könnten jedoch bereits von Mobilfunkantennen abgedeckt sein, die die neuen Mindestanforderungen erfüllen. Es ist also nicht ganz klar, wie viele Menschen tatsächlich von dieser Verbesserung profitieren werden.
Und was ist mit denjenigen, die immer noch mit einer langsamen Internetverbindung zu kämpfen haben? Nun, für sie gibt es vielleicht eine Alternative – das Satelliten-Internet. Mit dieser Technologie könnten sie theoretisch die Mindestgeschwindigkeiten erreichen, vorausgesetzt, es bleibt bezahlbar. Das bedeutet, dass selbst die Menschen in den entlegensten Ecken Deutschlands Zugang zu schnellem Internet haben könnten. Eine großartige Nachricht für alle, die gerne online shoppen oder lustige Katzenvideos anschauen.
Aber Moment mal, was ist mit der Upload-Geschwindigkeit? Warum wird sie verdreifacht? Nun, das ist besonders wichtig für alle, die gerne Videokonferenzen abhalten. Mit der alten Geschwindigkeit könnte es bei mehreren gleichzeitig geführten Videokonferenzen zu Beeinträchtigungen kommen. Mit der neuen Geschwindigkeit sollten diese Probleme jedoch der Vergangenheit angehören. Endlich können wir alle in Ruhe über Zoom quatschen, ohne dass das Bild einfriert oder der Ton abbricht.
Die Politiker sind begeistert von dieser Verbesserung. Maximilian Funke-Kaiser von der FDP sieht es als Erweiterung des digitalen Sicherheitsnetzes für diejenigen, die bisher keinen Zugang zum schnellen Internet hatten. Johannes Schätzl von der SPD betont die Bedeutung der digitalen Teilhabe für die gesellschaftliche Teilhabe. Und Klaus Müller, der Präsident der Bundesnetzagentur, vergleicht das Recht auf schnelles Internet mit dem Mindestlohn. Es sollte für alle zugänglich sein und regelmäßig überprüft werden, um mit den steigenden Anforderungen des digitalen Zeitalters Schritt zu halten.
Doch nicht alle sind so begeistert. Verbraucherschützer Felix Flosbach von der Verbraucherzentrale NRW ist zwar froh über die Erhöhung der Mindestgeschwindigkeit, aber auch enttäuscht, dass sie verspätet erfolgt ist. Immerhin wurde sie bereits für das vergangene Jahr versprochen. Besser spät als nie, würde ich sagen.
Insgesamt ist die Erhöhung der Mindestgeschwindigkeit ein Schritt in die richtige Richtung, um sicherzustellen, dass alle Bürgerinnen und Bürger Zugang zum schnellen Internet haben. Obwohl die Geschwindigkeiten in einigen Teilen Deutschlands immer noch nicht als „schnell“ bezeichnet werden können, sind sie definitiv eine Verbesserung gegenüber dem aktuellen Zustand. Es bleibt zu hoffen, dass in Zukunft noch weitere Fortschritte erzielt werden, damit jeder von uns mit Highspeed im Internet surfen kann.
Schlagwörter: Deutschland + SPD + Grünen
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