Lösung im Konflikt um chinesische Technologie in deutschen Mobilfunknetzen in Sicht

Endlich mal eine gute Nachricht! Es sieht so aus, als hätten die Bundesregierung und die deutschen Mobilfunknetzbetreiber eine Lösung im Konflikt um den Gebrauch chinesischer Technologie in deutschen Mobilfunknetzen gefunden. Und das Ganze auch noch ohne großen Ärger und Schimpferei – das hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet.

Also, worum ging es eigentlich? Die Bundesregierung war nicht so begeistert davon, dass Huawei und ZTE ihre Technologie in deutschen Mobilfunknetzen einsetzen. Es gab Bedenken wegen möglicher Sicherheitsrisiken und Spionage. Die Netzbetreiber hingegen sagten, dass ein kompletter Rückbau der Technologie bis 2026 zu teuer und auch qualitativ nicht so toll wäre.

Aber hey, jetzt haben sie sich auf einen Kompromiss geeinigt! Ab 2029 wird keine chinesische Technologie mehr für kritische Komponenten der Funknetze verwendet. Das betrifft vor allem Network Management Systeme, die den Betrieb von Antennen und Basisstationen sicherstellen. Die Antennen an sich sind unbedenklich und können theoretisch auch mit einem Netzwerkmanagementsystem eines anderen Herstellers betrieben werden. Huawei müsste dann nur noch die exklusiven Schnittstellen der Antennentechnik für andere Anbieter zugänglich machen. Ob sie das tun werden, steht allerdings noch in den Sternen.

Aber Moment mal, was ist mit ZTE? Ach ja, die spielen in Deutschland sowieso kaum eine Rolle. Also kein großes Drama um die Jungs.

Die Bundesregierung hat wohl auch die Idee, offene Schnittstellen in Mobilfunknetzen zu fördern. Das klingt ja mal nach Fortschritt! Bisher haben Unternehmen wie Huawei, Ericsson oder Nokia eher geschlossene Systeme verkauft. Aber anscheinend gibt es jetzt Bestrebungen, das zu ändern und auf offene Standards zu setzen. Na, das ist doch mal was!

Die Netzbetreiber haben jetzt bis 2029 Zeit, um ihre Antennen auszutauschen, falls Huawei nicht kooperiert. Immerhin sind die ersten 5G-Antennen schon seit fünf Jahren in Betrieb, das ist so ungefähr deren Lebensdauer. Und selbst wenn Huawei offenere Schnittstellen anbietet, wird es noch eine Weile dauern, bis Software von anderen Anbietern reibungslos auf den Antennen läuft. Das hat man schon bei Open RAN gesehen – so einfach ist das nicht.

Aber hey, es gibt immerhin eine Möglichkeit, dass Huawei weiterhin Antennen an deutsche Netzbetreiber verkaufen kann. Die Bundesregierung hat schon seit Jahren versucht, Huawei loszuwerden, aus Sorge vor chinesischem Zugriff auf deutsche Mobilfunknetze und Spionage. Aber bisher gibt es keine Beweise für die Vorwürfe. Die Netzbetreiber sehen die Sache auch nicht so dramatisch. Na, mal sehen, wie das weitergeht.

Also, alles in allem sieht es so aus, als hätten wir hier eine Lösung gefunden. Keine großen Skandale, keine wütenden Politiker, einfach nur ein Kompromiss. Das ist doch mal erfrischend, oder?

Schlagwörter: Huawei + ZTE + BMI

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  • 10. Juli 2024