SSH, die beliebte Secure Shell, ist momentan in aller Munde – und das nicht unbedingt aus den besten Gründen. Eine neue Schwachstelle hat die Aufmerksamkeit der IT-Sicherheitsexperten auf sich gezogen und sorgt für erhöhten Puls in der Branche. Doch während die einen fieberhaft nach Lösungen suchen, gibt es andere, die versuchen, die Situation für ihre eigenen Zwecke auszunutzen.
Die Rede ist von den sogenannten „Experten“, die mit ihrem Hex-Literal obfuscatetem JavaScript-Code eine treue Anhängerschaft um sich geschart haben. Mit ihrem sogenannten „ShellCode“ beeindrucken sie mit mysteriösen Hacks und geschickt platzierten Interviews. Sie versprechen, das komplexe Problem mühelos zu lösen und werben dabei für ihre vermeintlich genialen Produkte.
Und wisst ihr was? Manchmal schaffen sie es sogar, sich an die Entscheidungsträger in Unternehmen oder IT-Sicherheitsexperten heranzuschleichen, die im Halbschlaf auf LinkedIn durchscrollen. Das gibt ihnen natürlich eine gewisse Glaubwürdigkeit und sorgt für eine größere Reichweite. Doch Leute, seien wir ehrlich, solche betrügerischen Händler richten doch nur Schaden an, ohne dass wir großartig erklären müssen, warum.
Der erste Schaden entsteht schon allein durch den Kauf eines potenziell unnötigen Produkts. Das führt zu einem finanziellen Verlust, der sich gewaschen hat. Zusätzlich dazu entstehen auch noch Schäden durch die fehlenden Maßnahmen, die angeblich durch das Tool überflüssig gemacht werden. Und dann haben wir da noch den ganzen Aufwand, diese Produkte zu installieren, zu warten und potenzielle Sicherheitslücken zu beheben. Als ob wir nicht schon genug zu tun hätten!
Aber hey, überrascht es uns wirklich, dass solche Taktiken erfolgreich sind? Selbst große und angesehene Hersteller verkaufen zusammengeflickte, veraltete Geräte mit bekannten Sicherheitslücken, ohne auch nur einen Hauch von Scham zu verspüren. Da können die „Experten“ ja gleich mitmischen, oder?
Also, liebe Leute, passt auf, wem ihr euer Vertrauen schenkt und wer euch da mit vermeintlich genialen Lösungen lockt. Vertraut lieber den etablierten Größen der Branche und lasst euch nicht von windigen Gestalten in die Irre führen. Denn am Ende des Tages geht es um unsere Sicherheit und die sollten wir nicht leichtfertig aufs Spiel setzen.
Schlagwörter: SSH + ShellCode + Threat Hunt
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