In der aufregenden Welt des Hackings gibt es immer wieder neue Geschichten, die die Schlagzeilen dominieren. Dieses Mal behauptet eine Gruppe von Hacktivisten, die sich selbst als „schwul und pelzig“ bezeichnen, dass sie erfolgreich in die Computersysteme der Heritage Foundation eingedrungen sind. Die Heritage Foundation ist ein rechtsgerichteter Think Tank, der politische Vorschläge und Ideen entwickelt.
Laut den Hackern haben sie ganze zwei Gigabyte interner Daten der Heritage Foundation veröffentlicht. Dies geschah im Rahmen ihrer Kampagne #OpTransRights, die sich gegen Organisationen richtet, die sie als rechtsgerichtet und intolerant betrachten. Zu den weiteren Zielen der Kampagne gehören das rechtsextreme Medienunternehmen Real America s Voice sowie die Hillsong-Megachurch.
Ein Grund für den Hack soll die Ablehnung des politischen Vorschlags der Heritage Foundation für eine zweite Amtszeit des ehemaligen Präsidenten Donald Trump gewesen sein. Die Hacktivisten lehnen das Projekt 2025 der Foundation vehement ab und wollen damit ihrer Forderung nach mehr Transgender-Rechten Ausdruck verleihen.
Die Heritage Foundation hat jedoch schnell auf die Behauptungen reagiert und betont, dass sie nicht gehackt worden sei. Ein Sprecher der Foundation, Noah Weinrich, bezeichnete die Hacker als Lügner und sagte, dass lediglich ein zwei Jahre altes Archiv der Website The Daily Signal gefunden wurde. Dieses Archiv war auf einer öffentlich zugänglichen Website eines Auftragnehmers verfügbar. Die betroffenen Daten, darunter Benutzernamen, Namen, E-Mail-Adressen und unvollständige Passwortinformationen, wurden entfernt und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wurden ergriffen, um weitere Vorfälle zu verhindern.
Mike Howell, der geschäftsführende Direktor des Überwachungsprojekts der Heritage Foundation, hat stolz die Verantwortung für das Beenden der Aktivitäten der schwulen pelzigen Hacker übernommen. Die Hacktivisten behaupten jedoch, Chat-Protokolle veröffentlicht zu haben, die eine Unterhaltung zwischen Howell und einem Mitglied ihrer Gruppe zeigen sollen. In diesen Nachrichten soll Howell gedroht haben, die Mitglieder öffentlich zu entlarven. Howell hat die Echtheit der Nachrichten bestätigt, während Weinrich sich nicht zu den mutmaßlichen Nachrichten äußerte.
Die Hacktivisten haben erklärt, dass ihr Ziel darin bestand, die anti-LGBT- und anti-abtreibungspolitischen Vorschläge der Heritage Foundation zu enthüllen und ihnen entgegenzuwirken. Die veröffentlichten Daten umfassen Blogs der Foundation sowie Material, das mit The Daily Signal in Verbindung steht.
Es bleibt abzuwarten, wie sich dieser Vorfall weiterentwickeln wird und welche Auswirkungen er auf die Heritage Foundation und ihre politischen Aktivitäten haben wird. Eines ist jedoch sicher: Die Welt des Hackings ist immer für eine Überraschung gut.
Schlagwörter: SiegedSec + Mike Howell + Donald Trump
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