Kivi: KI-Unterstützung der Thüringer Landesmedienanstalt im Kampf gegen strafbare Inhalte

Die Thüringer Landesmedienanstalt hat die Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) in ihrem Kampf gegen strafbare Inhalte im Internet gesucht. Und siehe da, die KI-Unterstützung namens Kivi hat sich als echter Gamechanger erwiesen. Seit Mai letzten Jahres erleichtert Kivi die Zusammenarbeit mit anderen Landesmedienanstalten und ermöglicht einen einfacheren Austausch mit dem Bundes- und dem Landeskriminalamt. Das ist ja mal praktisch!

Früher mussten die Mitarbeiter mühsam Internetrecherchen durchführen, um strafbare Inhalte aufzuspüren. Aber dank Kivi ist das jetzt ein Kinderspiel. Die KI-Tool übernimmt die schwerste Arbeit und unterstützt die Mitarbeiter dabei, die Inhalte zu finden. Das Ziel der Landesmedienanstalt ist es, diese Inhalte so schnell wie möglich aus dem Internet zu entfernen. Und das ist auch dringend nötig, denn im letzten Jahr wurden stolze 235 Löschanregungen für strafbare Inhalte gemeldet. Da waren Hasskommentare, verbotene Nazi-Parolen und volksverhetzende Äußerungen dabei, die alle mit Thüringen in Verbindung gebracht werden konnten. Die meisten dieser Meldungen bezogen sich auf Facebook. Aber keine Sorge, die Landesmedienanstalt hat da ganze Arbeit geleistet. Nachdem sie die Inhalte gemeldet und die Entfernung empfohlen hatte, wurden fast 90 Prozent dieser Fälle von der Plattform gelöscht. Das ist doch mal ein Erfolg!

Aber leider sind nicht alle Plattformen so kooperativ. Beiträge in russischen Netzwerken wie VK oder dem Messenger Telegram werden einfach ignoriert. Da kann das KI-Tool noch so fleißig sein, manche Plattformen stellen sich stur. Aber die Mitarbeiter der Landesmedienanstalt lassen sich davon nicht entmutigen. Sie wissen, dass die Überwachung von Internetinhalten eine große Herausforderung ist. Es ist wie ein Kampf gegen Windmühlen, aber aufgeben ist keine Option.

Immerhin kann das KI-Tool derzeit mehr als 10.000 Seiten pro Tag auf bedenkliche Inhalte überprüfen. Und es beschränkt sich nicht nur auf Facebook, sondern nimmt auch X, TikTok und herkömmliche Webseiten ins Visier. Das ist ja mal eine ordentliche Bandbreite!

Die Idee für das Kivi-Tool kam übrigens von der Landesmedienanstalt in Nordrhein-Westfalen und wurde 2021 eingeführt. Andere Landesmedienanstalten waren so begeistert, dass sie sich dem Projekt angeschlossen haben. Seit März 2021 bis Februar 2024 konnten die Landesmedienanstalten dank Kivi mehr als 11.600 Verstöße gegen rechtliche Vorschriften überprüfen, bestätigen und dem Bundeskriminalamt melden. Das ist doch mal eine beeindruckende Bilanz!

Alles in allem zeigt die Thüringer Landesmedienanstalt, dass sie mit der Zeit geht und innovative Technologien einsetzt, um strafbare Inhalte im Internet zu bekämpfen. Kivi hat sich als wertvolles Werkzeug erwiesen und unterstützt die Mitarbeiter bei ihrer wichtigen Arbeit. Denn im Kampf gegen strafbare Inhalte darf man keine halben Sachen machen. Da muss man mit vollem Einsatz dabei sein. Und dank Kivi ist die Landesmedienanstalt genau das.

Schlagwörter: Kivi + KI + Thüringen

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  • 12. Juli 2024