Künstliche Intelligenz (KI) unter Beschuss: Diskriminierung in der Technologie – aber es gibt Hoffnung!
Künstliche Intelligenz (KI) steht unter Beschuss! Eine Untersuchung der schlauen Köpfe der Hochschule Bielefeld hat ergeben, dass KI ein Problem mit Diskriminierung hat. Aber hey, keine Panik, das Forschungsteam hat auch gleich Lösungsansätze parat. Es stellt sich heraus, dass vielfältigere Teams bereits während der Entwicklung von KI-Systemen helfen könnten, diese diskriminierenden Effekte zu vermeiden.
Aber worum geht es überhaupt? Nun, es gibt bereits konkrete Beispiele, in denen KI-Systeme diskriminierende Entscheidungen getroffen haben. Ein Recruiting-Roboter hat zum Beispiel Lebensläufe von Frauen aussortiert. Und auch bei der Veröffentlichung von Stellenanzeigen auf Social Media hat eine KI unterschiedlich zwischen den Geschlechtern unterschieden und technische Anzeigen häufiger Männern präsentiert.
Das Forschungsteam hat herausgefunden, dass die KI aufgrund der überwiegend männlichen Präsenz in technischen Berufen annimmt, dass dies auch in Zukunft so gewünscht sei. Das nennt man dann wohl geschlechtsspezifische Voreingenommenheit. Besonders in großen Technologieunternehmen kann man diese Voreingenommenheit beobachten, da hier vorwiegend Männer die Entwicklungsteams bilden.
Aber das ist noch nicht alles! Die begrenzte Vertretung von Frauen in den Trainingsdaten beeinflusst auch die Leistungsfähigkeit von Stimm-, Sprach- und Gesichtserkennungssystemen. Diese Systeme sind häufig bei Männern zuverlässiger.
Das Forschungsteam hat fünf Kategorien identifiziert, die zu einer gerechteren und gleichberechtigteren Künstlichen Intelligenz beitragen könnten. Da hätten wir zum einen die Diskriminierungsfreiheit, dann die Wissensvermittlung und Bildung, die Geschlechterunterschiede (Sozialisierung und Stereotype), die Kommunikation und Benutzerfreundlichkeit sowie die Transparenz und Regulierung. Klingt nach einem Plan, oder?
Besonders interessant fanden die Forschenden den sogenannten „Gender Bias“, eine systematische Verzerrung, die durch geschlechtsbezogene Stereotypisierung und Vorurteile in den Trainingsdaten entsteht. Das ist natürlich nicht so cool.
Aber halt, es gibt Hoffnung! Der AI-Act der Europäischen Union erfüllt bereits größtenteils die Forderungen nach erhöhter Transparenz, einer Kennzeichnungspflicht und einer Regulierung von Künstlicher Intelligenz. Das dürfte einige der Gründe für die negative öffentliche Wahrnehmung beseitigen, wie zum Beispiel mangelnde Transparenz, unzureichende Regulierung und Datenschutzunsicherheiten.
Warum ist das wichtig? Nun, das Team hat festgestellt, dass Künstliche Intelligenz derzeit nicht als vertrauenswürdig angesehen wird und häufig als von Männern dominiert wahrgenommen wird. Und das Wissen über KI ist auch noch ungleich verteilt: Männer setzen sich intensiver mit dem Thema auseinander und schätzen ihre Kompetenzen höher ein als Frauen. Das hat nicht nur negative Auswirkungen auf die Möglichkeiten und Karrierechancen von Frauen, sondern beeinflusst auch maßgeblich die Entwicklung und Nutzung von Technologien, einschließlich Künstlicher Intelligenz.
Die geringe Aufklärung über KI und das mangelnde Verständnis führen dazu, dass sich weniger Menschen, insbesondere Frauen, mit KI befassen und sie seltener nutzen. Das wiederum verhindert die Beteiligung von Frauen an Entwicklungsprozessen und verstärkt die Geschlechterungleichheit. Vorurteile, die besagen, dass Frauen und Mädchen weniger Interesse und Talent für Technik haben, führen dazu, dass sich Frauen seltener für eine Karriere in der Technik entscheiden, was wiederum zu einer geringeren Anzahl von Frauen in Entwicklungsteams führt.
Das Team warnt davor, dass KI-Anwendungen auch in Zukunft diese Verzerrungen als unvermeidlich oder sogar positiv betrachten könnten. Das wäre natürlich nicht so toll. Deshalb sollten bereits in der Schule Stereotypen sensibler behandelt und Frauen besser in technischen Bereichen gefördert werden. Es ist wichtig, Frauen frühzeitig in die Entwicklung von KI-Anwendungen einzubeziehen und klare Richtlinien zu etablieren, um die Gleichberechtigung am Arbeitsplatz zu gewährleisten. Unternehmen sollten auch bedenken, dass der Zugang von Mitarbeiterinnen zu KI-Systemen möglicherweise anders ist als der ihrer männlichen Kollegen.
Also, lasst uns die KI-Welt ein bisschen gerechter machen und dafür sorgen, dass Diskriminierung in der Technologie der Vergangenheit angehört. Denn Künstliche Intelligenz sollte für alle da sein, unabhängig von Geschlecht, Vorurteilen oder Stereotypen.
Schlagwörter: KI + Bielefeld + Technische Anzeigen
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