„Die Calmara-App von HeHealth: Ein Fall von unzuverlässiger KI-Technologie und Datenschutzverletzungen“
In der faszinierenden Welt der KI-Technologie gibt es manchmal auch Dinge, die schiefgehen können. Ein solches Beispiel ist die Calmara-App von HeHealth, die kürzlich von der Federal Trade Commission (FTC) ins Visier genommen wurde. Diese App versprach schnelle und vertrauliche Untersuchungen zur sexuellen Gesundheit, doch leider wurde sie nun geschlossen. Schade, dass es bei dieser Kombination nicht zum Happy End gekommen ist.
Die FTC äußerte in einem Schreiben ihre Bedenken hinsichtlich der Praktiken von HeHealth. Die App verlangte von den Benutzern, Bilder ihrer Genitalien einzureichen, um auf sexuell übertragbare Krankheiten zu überprüfen. Na gut, das ist vielleicht nicht gerade das Thema, über das man gerne mit Fremden spricht, aber hey, manchmal muss man eben tief in die Tasche greifen, um ein bisschen Sicherheit zu haben.
HeHealth behauptete sogar, dass die App auf wissenschaftlicher Basis klare Antworten über den sexuellen Gesundheitszustand des Partners liefern könne. Klingt ja eigentlich super, aber die FTC fand heraus, dass HeHealth für diese Behauptungen unzuverlässige Informationen verwendet hatte. Oops, das ging wohl nach hinten los.
Es stellte sich heraus, dass die von HeHealth zitierte Hauptstudie nur vier statt der versprochenen zehn sexuell übertragbaren Infektionen bewertet hatte. Tja, da hat jemand wohl ein bisschen übertrieben. Und als wäre das nicht schon genug, wurden für das Training des KI-Modells auch noch Daten verwendet, die von Benutzern stammten, die nie eine Bestätigung ihrer Ergebnisse durch einen diagnostischen Test erhalten hatten. Das ist fast so, als ob man seine Gesundheit in die Hände eines Amateur-Doktors legt, der noch nie eine medizinische Ausbildung hatte. Nicht gerade beruhigend, oder?
Aber Moment mal, es gab noch mehr Probleme! Die App wurde auf YouTube beworben, und zwar als Mittel für Frauen, um ihre Dates zu überprüfen. Na, das wirft doch Fragen nach der Zustimmung auf. Obwohl HeHealth behauptete, dass die App eine ausdrückliche Zustimmung erfordere, ist das wohl nicht bei allen so angekommen. Vielleicht sollte man solche Dinge einfach den Experten überlassen und nicht der KI-Technologie.
Immerhin hat HeHealth versprochen, sowohl die Calmara-App als auch die dazugehörige Website zu schließen. Die FTC hat außerdem gefordert, dass alle persönlichen Informationen der Kunden gelöscht werden. Das ist doch schon mal ein Anfang, oder? Aber Moment, die Artikel und Videos über Calmara sind immer noch auf YouTube verfügbar. Die FTC hat angekündigt, dass sie weiterhin Maßnahmen ergreifen wird, um die Verbraucher zu schützen. Als ob die Sache nicht schon peinlich genug wäre.
Die Geschichte von HeHealth und der Calmara-App zeigt uns, dass wir bei Gesundheits-Apps kritisch sein sollten und nicht auf unbewiesene Versprechungen vertrauen sollten. Manchmal ist es besser, sich an die guten alten Methoden zu halten und einen echten Arzt aufzusuchen. Die FTC ist auf jeden Fall bereit, die Verbraucher zu schützen – und das ist doch beruhigend zu wissen.
Schlagwörter: FTC + HeHealth + Calmara
Wie bewerten Sie den Schreibstil des Artikels?
