Endlich ist es soweit! Intel hat die Ergebnisse ihrer lang ersehnten Untersuchung zu den Leistungseinbußen der LGA1700-Prozessoren der Raptor Lake-Generation veröffentlicht. Und was war die Ursache für all die Aufregung und Spekulationen? Es war tatsächlich ein ziemlich dummer Fehler bei der Einstellung der Spannungen. Man könnte fast sagen, dass die Prozessoren ein bisschen viel „Saft“ bekommen haben.
Es gab Gerüchte über eine hohe Ausfallrate von 50% bei den K-Modellen und Millionen von betroffenen Prozessoren. Das hat natürlich für Panik bei den Endverbrauchern und den großen OEM-Kunden gesorgt. Aber zum Glück waren diese Gerüchte übertrieben.
Intel hat sich die Zeit genommen, gründlich zu untersuchen, was da schiefgelaufen ist, und hat festgestellt, dass eine erhöhte Betriebsspannung bei einigen der Prozessoren zu Stabilitätsproblemen geführt hat. Der Grund dafür war ein fehlerhafter Mikrocode-Algorithmus, der falsche Spannungsanforderungen an den Prozessor gestellt hat. Klingt kompliziert, ist es auch.
Aber Intel wäre nicht Intel, wenn sie nicht eine Lösung parat hätten. Sie werden ein Mikrocode-Update bereitstellen, um die erhöhten Spannungen zu beheben. Das klingt nach einem Plan. Momentan wird noch weiter überprüft, um sicherzustellen, dass alle Stabilitätsprobleme behoben werden. Das Update soll Mitte August veröffentlicht werden, nachdem es einer abschließenden Überprüfung unterzogen wurde.
Intel ist wirklich bemüht, diese Angelegenheit mit ihren Kunden zu klären. Sie bitten alle betroffenen Kunden, die Stabilitätsprobleme mit ihren Intel Core 13th/14th Gen Desktop-Prozessoren haben, sich für weitere Unterstützung an den Intel Kundensupport zu wenden. Das ist zumindest ein kleiner Trost für all diejenigen, die bereits mit ihren Prozessoren zu kämpfen haben.
Leider gibt es noch keine genauen Details zu den Spannungen und den überschrittenen Schwellwerten. Diese Informationen sollen erst mit der Veröffentlichung des Mikrocode-Updates Mitte August bekannt gegeben werden. Also müssen wir uns noch ein wenig gedulden.
Aber hey, das heißt nicht, dass das Thema jetzt abgeschlossen ist. Das Mikrocode-Update wird erst Mitte August verfügbar sein und betroffene Kunden werden weiterhin gebeten, sich an Intel zu wenden. Es gibt keine spezifischen manuellen Schritte als vorübergehende Lösung. Also heißt es weiterhin abwarten und Tee trinken.
Und als ob das noch nicht genug wäre, müssen wir jetzt auch noch die Benchmarks der Prozessoren im August erneut durchführen. Das ist natürlich super, denn wir hatten ja nichts Besseres zu tun. Aber was tut man nicht alles für die Wissenschaft und die Technik.
Also, liebe Leserinnen und Leser, haltet die Ohren steif und die Spannungen niedrig. Das Mikrocode-Update kommt bald und dann können wir endlich wieder mit voller Power durchstarten.
Schlagwörter: Intel Core 13th/14th + Intel + Raptor Lake
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