Shapeways stellt Insolvenzantrag: Was bedeutet das für den 3D-Druck-Markt?

Shapeways, ein Unternehmen, das 3D-Druck-Dienstleistungen anbietet, hat Antrag auf Insolvenz gestellt. Das Unternehmen spielte seit 2007 eine Vorreiterrolle, indem es den 3D-Druck für Maker, Künstler und kleine Unternehmen zugänglich gemacht und somit demokratisiert hat. Dabei wurden industrielle Druckverfahren verwendet.

Die Zukunft des an der Börse notierten Unternehmens ab 2021 ist ungewiss und es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickelt. Die Website mit Shop und Marketplace ist vorerst weiterhin online und aktiv, jedoch ist das Userforum momentan nicht zugänglich. Es liegen keine offiziellen Informationen über die genauen Ursachen für die Insolvenz von Shapeways vor.

Jules Witte, der Plant Manager, teilte in einem LinkedIn-Beitrag einige allgemeine Informationen darüber, wie er die unerfreulichen Nachrichten den Mitarbeitern mitteilen musste. Seit dem Börsengang im Jahr 2021 ist der Marktwert von Shapeways kontinuierlich gesunken und die Konkurrenz, vor allem aus China, ist zunehmend stark und präsent geworden, insbesondere in den sozialen Medien, die für Maker und kleine Unternehmen von großer Bedeutung sind. Kaum ein Video kommt heutzutage ohne Sponsoring eines chinesischen Unternehmens aus, das Leiterplatten- und 3D-Druck-Dienstleistungen anbietet.

Wer sich für die Möglichkeiten des Laserns, Fräsens und 3D-Druckens interessiert, findet in einem Artikel auf //www..de/hintergrund/Lasern-fraesen-drucken-in-3D-Selber-machen-oder-Dienstleister-beauftragen-6332586.html weitere Informationen. Dort sind auch einige Links zu anderen Dienstleistern und Anwendungsbereichen des 3D-Drucks enthalten.

Schlagwörter: Shapeways + China + Jules

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  • 23. Juli 2024