Forschungsteam der TU Graz entwickelt Lösung zur Beschleunigung der Fehlersuche in Programmcodes

Die Fehlersuche und -behebung in Programmcodes ist eine zeitaufwändige Aufgabe für Softwareentwickler*innen. Um diesen Prozess zu beschleunigen, hat ein Forschungsteam der TU Graz eine Lösung entwickelt. Moderne Software-Anwendungen bestehen aus vielen Dateien und Millionen von Codezeilen, was das Finden und Beheben von Fehlern zu einer Herausforderung macht. Derzeit verwenden Entwickler*innen viel Zeit darauf, manuell nach Fehlern zu suchen, was einen erheblichen Teil ihrer Arbeitszeit ausmacht. Das Forschungsteam der TU Graz hat eine skalierbare Lösung entwickelt, die das Auffinden fehlerhafter Codestellen und das Debugging erheblich beschleunigen kann. Sie basiert auf bestehenden Natural-Language-Processing-Methoden und Metriken. Der Ansatz wandelt Software-Eigenschaften in numerische Werte um und ist auch für umfangreiche Codemengen geeignet. Ein Bug Report dient als Ausgangspunkt für die Fehlersuche, und mithilfe von Natural Language Processing und Metriken werden Code-Abschnitte ermittelt, die am besten mit der Fehlerbeschreibung übereinstimmen. Entwickler*innen erhalten eine Liste von Dateien, die höchstwahrscheinlich für den Fehler verantwortlich sind, sowie Informationen über die Art des Fehlers. Dadurch kann der Fehler schneller identifiziert und korrigiert werden. Die Lösung ist über die Plattform GitHub frei verfügbar.

Schlagwörter: Birgit Hofer + Graz + Thomas Hirsch

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  • 6. August 2024