Studenten der Hochschule Darmstadt entwickeln Car-Hacking-Projekt V2G: Autos als Gamecontroller für PC-Rennspiele

Studenten der Hochschule Darmstadt haben ein Car-Hacking-Projekt namens Vehicle-to-Game (V2G) entwickelt. Dabei nutzen die beiden Doktoranden der Informatik moderne Autos als Gamecontroller, um PC-Rennspiele realistisch mit Lenkrad und Gaspedal zu steuern. Das Projekt basiert auf der Programmiersprache Python.

Auf der Hacker-Konferenz Def Con 32 haben die Forscher ihre Idee präsentiert. Es gibt zwei Möglichkeiten, V2G zu nutzen. Eine davon ist die Verwendung eines Raspberry Pi mit einem CAN-Bus-Adapter oder die Verbindung eines Laptops über ein Kabel mit dem OBD-II-Diagnoseport im UDS-Modus. Es besteht auch die Möglichkeit, eine direkte Verbindung mit dem internen CAN-Bus des Fahrzeugs herzustellen.

Der Code des Projekts wurde von den Forschern auf Github veröffentlicht. Um mit dem Projekt zu starten, ist jedoch eine umgekehrte Analyse erforderlich, um beispielsweise die CAN-IDs und die Zuordnung der Signale zu ermitteln. Im CAN-Bus-Modus kann dies erreicht werden, indem CAN-Nachrichten auf dem Bus ausgelesen werden, die das Lenken des Fahrzeugs auslösen.

Die Forscher zeigen in ihrer Präsentation ab Seite 28, wie sie die Verbindung zwischen den Autos und dem virtuellen Game-Controller herstellen können. Die Gesamtkosten für den Aufbau werden auf weniger als 50 Euro geschätzt, zuzüglich möglicher Kosten für ein erforderliches Diagnosegerät.

Schlagwörter: V2G + Darmstadt + Raspberry Pi

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  • 14. August 2024