Schnell noch Geld von Oma leihen? Kein Problem mit dem neuen iPhone-Feature Tap to Pay, das jetzt auch in Österreich, der Tschechischen Republik, Irland, Rumänien und Schweden Einzug hält. Deutschland war im Juni bereits Vorreiter und hat dabei bewiesen, dass man mit einem iPhone tatsächlich wie eine mobile Kasse fungieren kann – ganz ohne all diese sperrigen Geräte am Tresen.
Die Sparkassen-Finanzgruppe hat sich in Deutschland schnell an Bord geschmissen und zeigt: Tap to Pay ist kein reines Apple-Spiel, sondern ein echtes Gemeinschaftsprojekt!
Wie funktioniert das Ganze? Ganz einfach: Der Kunde hält seine NFC-Karte oder sein Smartphone mit Apple/Google Pay einfach an das iPhone des Händlers. Der Händler muss natürlich eine entsprechende App (Adyen, SumUp, Viva.com sind erste Anbieter) auf seinem Gerät installiert haben und sein iPhone muss mindestens ein XS-Modell mit der aktuellsten iOS-Version sein.
In Österreich planen neben Adyen & Co. auch die Erste Bank, Stripe, Lexi, Revolut, myPOS und PAYONE, tapfer in den Kampf gegen den Bargeldwahn zu ziehen. Tap to Pay öffnet somit neue Türen für kleine und mittelständische Händler, kontaktlos zu kassieren – ganz ohne zusätzliche Hardware-Investitionen. Die Gebühren dafür legen die jeweiligen Anbieter fest, hier gibt es kein Apple-Monopol!
Ein kleiner Tipp am Rande: Vergessen Sie nicht die Unterscheidung zwischen Tap to Pay (dem Kassenterminal-Ding) und der neuen Funktion Tap to Cash in iOS 18, mit der man direkt Geld zwischen iPhones senden kann. Achtung: Tap to Cash ist jedoch nur mit dem amerikanischen Apple Cash-Konto nutzbar und somit für uns Deutsche leider nicht verfügbar.
Alles in allem ist das ein wichtiger Schritt für die Digitalisierung im Einzelhandel! Mit Tap to Pay wird das Bezahlen am Point of Sale noch einfacher, flexibler und hoffentlich bald sogar in allen europäischen Ländern flächendeckend verfügbar.
Schlagwörter: iPhone + Österreich + Deutschland
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