Am Wochenende des 8./9. Februar erlebte das PlayStation Network (PSN) eine weitreichende Störung, die die Dienste weltweit für beinahe 24 Stunden beeinträchtigte. Betroffen waren sämtliche PlayStation-Konsolen von der PS3 bis zur PS5 sowie die PS Vita und die Browserversion von PlayStation Direct.
Das PSN-Problem beschränkte sich nicht nur auf den Login-Zugang. Auch die Kontoverwaltung, Spiele, soziale Netzwerke, PlayStation Video, der PlayStation Store sowie der Online-Shop PlayStation Direct waren funktionsunfähig. Spieler hatten Schwierigkeiten beim Einloggen, der Kontoerstellung, dem Aufrufen von Spielen und Apps sowie dem Starten von Videos. Einkäufe über den Shop funktionierten nicht zuverlässig oder überhaupt nicht. Diese Ausfälle hatten besonders schwerwiegende Folgen, da sie genau am Wochenende auftraten, als viele Konsolenbesitzer geplant hatten, zu spielen.
Sony bestätigte die Störung über Social Media und meldete am 9. Februar die Wiederherstellung aller Dienste. Die genaue Ursache der Ausfälle blieb jedoch bis zu diesem Zeitpunkt unklar. In einem Post auf X (früher Twitter) entschuldigte sich das Unternehmen für die Probleme und kündigte eine Kompensation an. Diese besteht für PlayStation-Plus-Abonnenten aus fünf kostenlosen Tagen ihres Abonnements.
Diese Entschädigung stieß jedoch auf Kritik bei den Spielern, da sie als unzureichend angesehen wird, insbesondere angesichts der Ausfalldauer und des entstandenen Unbehagens. Die fehlende Transparenz bezüglich der Ursachen und die begrenzte Kompensation verstärken den Unmut in der Community.
Schlagwörter: PlayStation + PlayStation Store + PSN
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