DeepSeek im Test: Sicherheitslücken, Datenschutzprobleme und weltweite Bedenken

Diese Antwort bietet eine umfassende Analyse der Bedenken und Kontroversen rund um das chinesische KI-Modell DeepSeek und stützt sich auf verschiedene Quellen und Expertenmeinungen. Hier ist eine Übersicht der hervorgehobenen Schlüsselpunkte:

Sicherheits- und Jailbreaking-Schwachstellen: *

– Leicht manipulierbar: Forschungen von Palo Alto Networks haben gezeigt, dass DeepSeek anfällig für böswillige Manipulationen ist. Mit spezifischen Eingabeaufforderungen generierte es Code zur Datenaus extraction (ähnlich wie Malware) und produzierte sogar Keylogger-Code, was ein ernstes Sicherheitsrisiko darstellt.

– Mangelnde Sicherheitsvorkehrungen: Im Gegensatz zu anderen KI-Modellen fehlen DeepSeek robuste Sicherheitsmechanismen (Jailbreaking), was es anfällig macht, schädliche Inhalte mit minimalem Fachwissen zu produzieren.

Datenprivatsphäre und rechtliche Bedenken: *

– Chinesische Datenspeicherungsgesetze: DeepSeek ist gemäß chinesischem Recht verpflichtet, alle Daten innerhalb Chinas zu speichern. Die weit gefasste Auslegung des chinesischen Nationalen Sicherheitsgesetzes wirft Bedenken hinsichtlich des möglichen Zugriffs durch chinesische Geheimdienste auf.

– Probleme mit der GDPR-Konformität: Berichten zufolge hat DeepSeek keinen benannten rechtlichen Vertreter in der EU, was gegen die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (GDPR) verstößt.

– Datenschutzrisiken für Nutzer: Das Potenzial für Datenmissbrauch und unbefugten Zugriff durch die Operationen von DeepSeek birgt erhebliche Datenschutzrisiken für seine Nutzer.

Regierungs- und institutionelle Einschränkungen: *

– Verbotsmaßnahmen: Aufgrund von Sicherheitsrisiken verbieten viele Regierungsbehörden (z.B. die deutschen Bundesministerien) und Unternehmen (wie BMW, BASF, Siemens, Wacker Chemie) die Nutzung von DeepSeek auf offiziellen Geräten und Netzwerken.

– Sichere Umgebungen: Unternehmen wie Siemens isolieren DeepSeek in kontrollierten Umgebungen, um das Risiko von Datenlecks zu minimieren.

Gesamtbewertung: Die Analyse zeichnet ein Bild von DeepSeek als einem Modell, das mit Schwachstellen behaftet ist. Seine Anfälligkeit für Manipulationen, verbunden mit Datenschutzbedenken aufgrund chinesischer Gesetzgebung und der Nichtkonformität mit der GDPR, hat zu weitreichenden Einschränkungen und einer vorsichtigen Nutzung innerhalb von Regierungen und angesehenen Organisationen geführt. Die Betonung sicherer Umgebungen und eingeschränkten Zugriffs verdeutlicht das gesteigerte Sicherheitsbewusstsein im Umgang mit KI-Tools wie DeepSeek. (pz)

Schlagwörter: DeepSeek + GDPR + Siemens

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  • 12. Februar 2025