Meta setzt auf Sprachvielfalt: Neue Initiativen für unterversorgte Sprachen in der KI

Meta hat mit seinem Engagement für fortschrittliche KI-Lösungen neue Strategien initiiert, um unterversorgte Sprachen stärker in die Künstliche Intelligenz (KI) einzubeziehen. Gemeinsam mit der UNESCO verfolgt das Unternehmen das Ziel, digitale Inklusion und sprachliche Vielfalt durch verbesserte maschinelle Übersetzung und Sprachtechnologie zu fördern. Im Mittelpunkt dieser Bemühungen steht das Fundamental AI Research (FAIR) Team von Meta, das sich der Entwicklung einer KI-basierten „kognitiven Fähigkeiten“-Erweiterung widmet – einschließlich komplexer Aufgaben wie Übersetzungen.

Das Ziel: KI soll menschliche Kommunikation in all ihren Facetten verstehen und in verschiedenen Sprachen und Kulturen agieren können. Ein wichtiger Baustein dafür ist die Integration vielfältiger Sprachen in KI-Modelle, insbesondere jener, die bisher weniger Aufmerksamkeit erhalten haben.

Open Source als Motor für den Wandel:

Ein zentraler Aspekt dieser Initiative ist der Einsatz von Open-Source-Technologien. Meta hat bereits das Modell „No Language Left Behind“ (NLLB) vorgestellt – ein leistungsstarkes Übersetzungsmodell, das zahlreiche Sprachen abdeckt und als Grundlage für weitere Forschung dient. Zusammen mit der UNESCO und Hugging Face wurde auf Basis von NLLB ein KI-Übersetzer entwickelt, der für alle zugänglich ist.

Zusätzlich präsentiert Meta das Projekt „Meta Massively Multilingual Speech“ (MMS), das die audiobasierte Transkription auf über 1.100 Sprachen erweitert. Im Jahr 2024 wurde MMS mit Zero-Shot-Spracherkennung ausgestattet. Diese Technologie ermöglicht es der KI, Sprachen zu transkribieren, selbst wenn sie zuvor noch nicht im Training berücksichtigt wurden.

Benchmark für Genauigkeit und Transparenz:

Um die Qualität von KI-Übersetzungen kontinuierlich zu verbessern, wurde ein Open-Source-Benchmark für maschinelle Übersetzung ins Leben gerufen. Dieses vom linguistischen Fachwissen geprägte Datenset dient als Standardmaßstab zur Bewertung verschiedener KI-basierter Übersetzungsmodelle. Derzeit ist der Benchmark in sieben Sprachen verfügbar und lädt Entwickler dazu ein, Übersetzungen einzureichen, die öffentlich zugänglich gemacht werden. Das Ziel ist es, einen umfassenden mehrsprachigen Übersetzungsbenchmark für die globale KI-Forschung zu etablieren.

Zusammenarbeit und Engagement:

Meta betont seine Zusammenarbeit mit Partnern wie der UNESCO und Hugging Face, um die Entwicklung inklusiver KI-Lösungen voranzutreiben. Die Initiative adressiert direkte Herausforderungen für digitale Teilhabe und stellt sicher, dass technologische Fortschritte allen Sprachgemeinschaften zugutekommen. Durch diesen offenen Ansatz und kontinuierliche Innovation möchte Meta eine Zukunft gestalten, in der KI die Kommunikation in all ihren Facetten fördert und bereichert. Weitere Informationen und Einblicke finden sich auf Metas dedizierter Webseite (Link wie im ursprünglichen Input vorgesehen).

Schlagwörter: Meta + KI + UNESCO

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  • 12. Februar 2025