Ein chinesischer KI-Entwickler namens Butterfly Effect hat ein System namens Manus AI vorgestellt, das als autonom agierender KI-Agent fungiert und sich von traditionellen KI-Systemen abhebt. Statt lediglich Lösungen anzubieten, soll Manus AI komplexe Aufgaben selbstständig erledigen können, was als Zeichen für starke Künstliche Intelligenz (General AI) interpretiert wird. Dieses Konzept der autonomen Agenten wird derzeit von KI-Unternehmen wie OpenAI, Google und Anthropic intensiv erforscht.
Die Besonderheit von Manus AI liegt in seiner Fähigkeit, Computerwerkzeuge wie ein Mensch zu bedienen. In einer Demonstration zeigt Butterfly Effect, wie Manus AI Aufgaben wie das Bewerten von Bewerbungsgesuchen, das Finden von Wohnungen in New York basierend auf bestimmten Kriterien oder das Durchführen von Aktienanalysen erledigen kann, einschließlich der Programmierung einer eigenen Webseite mit Visualisierungen.
Das Herzstück von Manus AI ist seine Architektur als Multi-Agent-System, das verschiedene KI-Modelle asynchron nutzt und teilweise speziell für dieses System trainiert wurde. Butterfly Effect plant, einige Modelle unter Open-Source-Lizenz freizugeben, um die Community-Entwicklung zu fördern. Derzeit ist der Zugang jedoch aufgrund begrenzter Serverkapazitäten auf Einladungen beschränkt.
Die ersten Tester haben gemischte Meinungen über das System. Während manche begeistert von einem neuen Paradigma der Mensch-Maschine-Zusammenarbeit sprechen, zeigen andere Skepsis und Frustration aufgrund häufiger Fehlermeldungen und Endlosschleifen. Ein Beispiel dafür ist die Bestellung eines Burgers über einen Lieferdienst, die in beiden Fällen zu einem Absturz führte. Diese unterschiedlichen Reaktionen deuten darauf hin, dass Manus AI noch in der Anfangsphase seiner Entwicklung steht und weiterentwickelt werden muss, um sein Potenzial voll auszuschöpfen.
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