Meilenstein für RISC-V: Fedora Linux 42 bringt umfassende Unterstützung und beeindruckende Fortschritte
Der Countdown zum Release von Fedora Linux 42 war spannend, insbesondere für das RISC-V-Team. Denn es stand ihnen die anspruchsvolle Aufgabe bevor, bis zum Release pünktlich alle benötigten Images für diese Architektur bereitzustellen. Dieses Ziel haben sie mit Bravour erreicht, was ein wichtiger Schritt ist, um RISC-V innerhalb des Fedora-Ökosystems als vollwertige und verfügbare Architektur zu etablieren. Nun stehen für Fedora Linux 42 vorgefertigte Images für alle von Fedora unterstützten Boards bereit, ebenso wie QEMU- und Container-Images. Detaillierte Informationen dazu liefert das RISC-V-Team im eigenen Wiki, wo man genau nachsehen kann, welche spezifischen Boards und Optionen abgedeckt werden. Der Fortschritt des RISC-V-Teams bei Fedora ist durchweg sichtbar. Neil Hanlon zeichnet in seinen Beiträgen ein klares Bild dieses Erfolgs: In Fedora Linux 40 lag die Anzahl der ungelösten Abhängigkeiten im RISC-V-Buildroot noch bei über 6900. Mit Fedora Linux 41 gelang es bereits, diese Zahl auf etwa 3800 zu halbieren. Der aktuelle Release mit Fedora Linux 42 vermeldet nun nur noch 357 ungelöste Abhängigkeiten in 126 Paketen. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das: Nur noch 357 Unterpakete von insgesamt 126 Paketen im RISC-V-Koji-Buildsystem wurden nicht direkt für Fedora Linux 42 gebaut – ein Rückgang von fast 95 Prozent innerhalb eines Jahres! Dieser enorme Fortschritt verdeutlicht die stetig wachsende Reife und Stabilität des RISC-V-Supports in Fedora und eröffnet neue Möglichkeiten für Entwickler und Nutzer, die auf dieser Architektur bauen möchten.
Schlagwörter: Fedora Linux + Bravour + RISC-V
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