Die Debian-Community setzt auf Kontinuität: Andreas Tille erneut als Project Leader gewählt

Die Debian-Community hat sich in ihrer Wahl für Kontinuität entschieden: Andreas Tille wurde im April 2023 erneut zum Project Leader (DPL) von Debian gewählt und wird somit bis April 2026 die Geschicke des Traditionsprojekts leiten. Tilles Amtszeit begann bereits am 21. April, nachdem er sich gegen drei Herausforderer durchsetzen konnte. Die Mitbewerber waren unter anderem Michael Vogt, Florian Eckerstorfer und Peter Pentchev, die alle ebenfalls tief mit Debian verbunden sind, obwohl ihre Engagements im Projekt zu unterschiedlichen Zeiten begannen – Vogts Beitrag seit 2016, Eckerstorfers seit 2014 und Pentchevs seit 2008. Tille hatte sich für eine zweite Amtszeit entschieden, da er in seiner ersten Periode erkannt hat, dass tiefgreifende Veränderungen innerhalb von Debian in einer einzigen DPL-Laufzeit nur schwer zu bewerkstelligen sind. Mit der Erfahrung aus den vergangenen Jahren und dem aktuellen politischen Umfeld sieht er nun die Chance, einige wichtige Vorhaben zügiger umzusetzen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt dabei auf der Stärkung des Zusammenhalts und der Unterstützung von wichtigen Infrastrukturteams sowie Paketbetreuern. Er ist überzeugt, dass diese Unterstützung essenziell für das langfristige Wohl und den Erfolg von Debian ist. Durch seine erneute Wahl demonstriert die Community ihr Vertrauen in Tilles Führungsstärke und seine Vision für die Zukunft des Open-Source-Betriebssystems, das seit 25 Jahren ein Pfeiler der freien Softwarewelt ist.

Schlagwörter: Debian + Andreas Tille + DPL

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  • 25. April 2025