Cyberangriff auf Berlin: Webseiten wieder online – IT-Experten zeigen ihre Stärke

Nach einem massiven Cyberangriff, der am Freitagnachmittag die Websites des Landes Berlin unter der Domain berlin.de und das Service-Portal des Landes offline brachte, sind beide nun wieder erreichbar. Die Senatskanzlei gab am Dienstagmorgen diese gute Nachricht bekannt und betonte gleichzeitig, dass vereinzelt noch kleinere Einschränkungen möglich sein könnten. Hinweise auf die Täter oder die Hintergründe des Angriffs gibt es bislang keine. Eine Datenpanne, ein Abfluss sensibler Informationen, wurde von der Senatskanzlei ausgeschlossen. Der Angriff, auf den die Senatskanzlei als Überlastungsangriff Bezug nimmt, entsprach dem Muster einer Distributed Denial of Service-Attacke (DDoS). Bei dieser Art von Cyberangriff werden immense Mengen an Datenverkehr gezielt auf einen Server oder ein System gelenkt, um dessen Funktionalität zu überfordern und somit die Verfügbarkeit für legitime Nutzer zu blockieren. In unserem Fall waren die Seiten am Freitagnachmittag und Samstag komplett offline, am Sonntag nur noch eingeschränkt verfügbar. Die wiederhergestellte Statuswebseite status.berlin.de, die im Laufe des Angriffs Einblicke in die Ausdehnung der Störung bot, zeigte, dass neben berlin.de auch das Intranet der Stadt Berlin sowie diverse Subdomains betroffen waren. Zahlreiche digitale Dienstleistungen, darunter das Buchen von Terminen bei Behörden oder andere Online-Auskünfte, standen während dieser Zeit für Bürgerinnen und Bürger nicht zur Verfügung. Die schnelle Wiederherstellung des Systems durch die IT-Experten des Landes demonstriert ihre Kompetenz im Umgang mit komplexen Cyberangriffen und unterstreicht die Bedeutung eines robusten IT-Sicherheitskonzepts für öffentliche Institutionen in Zeiten zunehmender Cyberbedrohungen.

Schlagwörter: Berlin + berlin.de + DDoS

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  • 29. April 2025