Crowdstrike kündigt Stellenabbau an und setzt auf KI-Integration zur Effizienzsteigerung

Der IT-Sicherheitsdienstleister Crowdstrike hat sich mit dem angekündigten Abbau von 500 Stellen auf ein grundlegendes Umstrukturierungsprogramm eingelassen, das die Integration Künstlicher Intelligenz (KI) in den operativen Ablauf des Unternehmens vorsieht. Diese Entscheidung, die etwa fünf Prozent der globalen Arbeitsplätze ausmacht, wurde durch einen internen Brief von CEO George Kurtz an die Belegschaft kommuniziert und gleichzeitig der US-Börsenaufsicht SEC gemeldet.

Kurtz sieht sich angesichts einer sich verändernden Landschaft aus steigenden Bedrohungen und dynamischen Kundenanforderungen an einem Wendepunkt, in dem KI eine transformative Rolle spielt. Um in diesem Wettbewerbsumfeld konkurrenzfähig zu bleiben, wird die Arbeitsweise überarbeitet, wobei KI als ein grundlegendes Element fungiert, um Prozesse effizienter und schneller zu gestalten. Der CEO betont dabei sowohl den Stellenabbau durch Automatisierung als auch die Bedeutung der KI als Motor für Innovation und Produktentwicklung. Während er die Abflachung der Einstellungskurve aufgrund von KI hervorhebt, unterstreicht er gleichzeitig, dass diese Technologie entscheidend zur Umsetzung von Ideen in marktreife Lösungen beiträgt.

Konkrete Details über die betroffenen Abteilungen blieben im Schreiben unbenannt, jedoch zeichnet sich ab, dass nicht alle Bereiche gleichermaßen vom Stellenabbau betroffen sind. Crowdstrike plant weiterhin, neue Positionen in Bereichen wie Kundenbetreuung und Produktentwicklung zu schaffen, um den Fokus auf strategisch wichtige Aufgabenbereiche zu richten. Kurtz versprach eine zeitnahe Information der betroffenen Mitarbeiter und untermauerte die Ambition des Unternehmens, mit 10.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 10 Milliarden US-Dollar zu erreichen. Die prognostizierten Kosten für die Entlassungen liegen zwischen 36 und 53 Millionen US-Dollar bis zum zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026. Dieser Schritt von Crowdstrike erfolgt im Kontext eines größeren Trends in der IT-Branche, in dem Unternehmen verstärkt auf KI setzen und damit Stellenabbau vollziehen.

Beispiele hierfür sind Salesforce mit reduzierten Arbeitsplätzen durch KI-Systeme und Klarna, das die Mitarbeiterzahl innerhalb kurzer Zeit deutlich gesenkt hat, um Aufgaben an KI zu delegieren. In Deutschland deutet eine Microsoft-Studie darauf hin, dass ein signifikanter Anteil der Unternehmen ebenfalls plant, KI-Agenten als digitale Arbeitskräfte einzusetzen.

Schlagwörter: KI + Crowdstrike + George Kurtz

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  • 8. Mai 2025