Technischer Ausfall bei Finanzämtern: Hardwarefehler bringt digitale Infrastruktur ins Stolpern

Vergangene Woche erfasste ein technischer Ausfall die deutschen Finanzämter in mehreren Bundesländern und verursachte damit erhebliche Beeinträchtigungen im operativen Ablauf. Der IT-Dienstleister Dataport, zuständig für die digitale Infrastruktur der öffentlichen Verwaltung, vermeldete am Wochenende die Behebung der Störung. Am 7. Mai trat eine Hardwarefehlersituation im Rechenzentrum von Dataport auf, die sich direkt auf die Finanzämter in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein auswirkte. Diese Behörden wurden dadurch entweder vollständig oder teilweise lahmgelegt, sodass sie keine konkreten Kundenanfragen bearbeiten oder Steuererklärungen verarbeiten konnten. Die eingeschränkte Funktionalität begrenzte die Finanzämter auf allgemeine Auskünfte an Bürger und Unternehmen. Allerdings blieb der Zugang zum Online-Portal „Mein Elster“ funktionsfähig. Nutzer konnten somit weiterhin ihre Steuererklärungen, Anträge, Einsprüche und Mitteilungen über dieses Portal an die zuständigen Finanzämter übermitteln. Dataport klärte in einer Stellungnahme, dass die Ursache des Ausfalls nicht auf einen Cyberangriff zurückzuführen war, sondern durch ein Hardwareproblem im Bereich der Firewall entstanden war. Um die Funktionsfähigkeit wiederherzustellen, wurden die betroffenen Komponenten ausgetauscht, was letztlich zur Behebung der Störung führte.

Schlagwörter: Dataport + Mai + Bremen

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  • 12. Mai 2025