Google-Entwickler haben Sicherheitslücken in ihrem Webbrowser Chrome entdeckt und eine aktualisierte Softwareversion veröffentlicht, um diese zu schließen. Die Schwachstelle ermöglicht potenziell unbefugten Zugriff auf Informationen durch Angreifer. Besonders problematisch ist die Existenz eines Exploits für eine dieser Sicherheitslücken im öffentlichen Raum. Google listet mit der Aktualisierung die Behebung von vier Sicherheitslücken auf. Zwei davon wurden von externen Forschern gemeldet und detailliert beschrieben. Eine Schwachstelle betrifft die Komponente Loader in Chrome. Durch unzureichende Richtlinien-Durchsetzung können Angreifer über manipulierte HTML-Seiten Informationen aus anderen Webseiten unbefugt abgreifen. Diese Schwachstelle wird mit hohem Risiko eingestuft (CVE-2025-4664 / EUVD-2025-14909), während das Common Vulnerability Scoring System (CVSS) ein mittleres Risiko sieht. Google bestätigt die Verbreitung eines Exploits für diese Schwachstelle im Internet. Eine weitere Sicherheitslücke liegt in der Mojo-Komponente, die für die Interprozesskommunikation zuständig ist, und kann unter bestimmten Umständen falsche Handles zurückgeben. Die genauen Auswirkungen bleiben unklar. Die beiden weiteren Schwachstellen werden ohne detaillierte Beschreibung behandelt. Betroffene Nutzer können die aktualisierten Programmversionen über den Versionsdialog im Browser installieren. Die Aktualisierung ist wichtig, um Datenmissbrauch durch die Ausnutzung dieser Sicherheitslücken zu verhindern.
Schlagwörter: Chrome + Google + Loader
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