CoreWeave und OpenAI: Eine milliardenschwere Partnerschaft im KI-Zeitalter

CoreWeave, eng mit Microsoft verbunden und spezialisiert auf das Training und die Ausführung von KI-Modellen mit Nvidia-GPUs, wird OpenAI über vier Jahre hinweg bis zu 4 Milliarden US-Dollar an Cloud-Computing-Kapazitäten zur Verfügung stellen. Diese Vereinbarung folgt einer früheren Investition von OpenAI in CoreWeave, die dem Unternehmen Unternehmensanteile eingebracht hatte, vor dessen Börsengang Ende März. Die enge Zusammenarbeit zeigt sich auch im Umsatzmodell: Im Jahr 2024 erzielte CoreWeave mit Servern für Microsoft einen Anteil von 62 Prozent seines Jahresumsatzes. Dieser Anteil stieg im ersten Quartal 2023 auf 72 Prozent. Trotz dieser starken Partnerschaft verlief der Börsengang weniger erfolgreich als erwartet, da CoreWeave lediglich 1,5 Milliarden Dollar statt der geplanten 4 Milliarden einsammeln konnte. Dennoch zeigt sich ein positiver Trend: Der Aktienkurs stieg seit dem Börsenstart um fast 68 Prozent. Trotz des Aufschwungs schreibt CoreWeave weiterhin Verluste. Hohe Investitionen in eigene Systeme, insbesondere Blackwell-GPUs für Kunden wie OpenAI, belasten das Geschäftsergebnis. Diese GPUs, basierend auf Nvidia GB200-NVL72-Racksystemen, dienen dem Training und der Ausführung von KI-Modellen. Die Nachfrage nach dieser Technologie sei laut CEO Michael Intrator unersättlich, was zu einer Verschiebung geplanter Investitionen in das laufende Jahr führt. Bis zu 23 Milliarden Dollar sollen allein für Expansion und Infrastruktur investiert werden, um dem Bedarf gerecht zu werden.

Schlagwörter: CoreWeave + OpenAI + Microsoft

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  • 16. Mai 2025