Eine neue Ära der Webentwicklung: Microsoft bringt KI direkt in den Edge-Browser

Webentwickler stehen kurz vor einer neuen Ära der Interaktion mit Künstlicher Intelligenz direkt im Browser. Microsoft kündigte auf seiner Build-Konferenz die Integration von KI-Modellen in den Edge-Browser an, um Entwicklern leistungsstarke Tools für Webanwendungen zu bieten. Zentral steht dabei das Phi-4-mini-Modell, ein 3,8 Milliarden Parameter umfassendes neuronales Netzwerk, das entwickelt wurde, um effizient auf Geräten zu laufen und Webentwicklern durch neue APIs Zugriff auf seine Fähigkeiten zu ermöglichen. Diese APIs werden plattformübergreifend zugänglich sein, sodass sie nicht nur im Edge unter Windows, sondern auch unter macOS funktionieren. Durch diese Integration können Entwickler ihren Webseiten Features wie Eingabefelder mit Schreibassistenz für Textgenerierung, Zusammenfassungen und Bearbeitung hinzufügen. Sogar die Texterstellung von Inhalten in verschiedenen Sprachen wird durch zukünftige APIs ermöglicht. Microsoft sieht diese APIs als mögliche Webstandards und betont ihre Kompatibilität mit diversen KI-Modellen, nicht nur mit Phi-4-mini. Die experimentellen APIs sind bereits zum Testen in den Edge Canary- und Dev-Kanälen verfügbar, sodass Entwickler frühzeitig erste Anwendungen realisieren können. Dieser Trend zur Integration von KI im Browser folgt einem Vorbild, das Google mit seinen Chrome-APIs bereits gesetzt hat. Auch hier ermöglichen integrierte Modelle wie beispielsweise Textübersetzung, Text- und Bildgenerierung sowie die automatische Erstellung von Kalendereinträgen basierend auf Webseiteninhalten. Die Entwicklung zeigt den klaren Fortschritt hin zu einer Zukunft, in der KI zunehmend Teil des Web-Erlebnisses wird und interaktive Anwendungen noch leistungsstärker und intelligenter werden.

Schlagwörter: Microsoft + macOS + Phi-4-mini

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  • 19. Mai 2025