Bremen positioniert sich als Vorreiterin in der verantwortungsvollen Entwicklung und Anwendung von Künstlicher Intelligenz. Im Zuge des Beschlusses der Ministerpräsidentenkonferenz vom 12. März 2025 zum nationalen KI-Strategiepapier veröffentlichen die Mitglieder der U Bremen Research Alliance (UBRA) eine gemeinsame Erklärung, in der sie ihren Beitrag zum gesellschaftlichen Diskurs und zur konkreten Implementierung dieser Strategie darlegen. Die UBRA, ein Zusammenschluss von der Universität Bremen und zwölf außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Bundesland Bremen, setzt sich für einen offenen, nachhaltigen und demokratisch geprägten Ansatz in der KI-Entwicklung ein.
Die Allianz unterstützt den politischen Beschluss und betont die Notwendigkeit gezielter Investitionen, um bestehende Strukturen zu stärken sowie offene Plattformen auszubauen. Gemeinsam mit Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft sollen Projekte entstehen, die das Potenzial von Künstlicher Intelligenz für den Menschen im Sinne von Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit maximieren. Die UBRA sieht sich als Motor dieses Fortschritts und vertritt die Vision, dass KI nicht nur technologisch fortschrittlich ist, sondern auch ethisch einwandfrei und gesellschaftlich verantwortlich gestaltet wird.
Ein zentraler Bestandteil dieser Vision ist der Fokus auf Nachhaltigkeit. Die Entwicklung von KI-Lösungen sollte im Einklang mit ökologischen Prinzipien erfolgen, um langfristige positive Auswirkungen zu erzielen und Ressourcen verantwortungsvoll einzusetzen. Die Mitglieder der UBRA, darunter Institute wie das DFKI, Fraunhofer-Institute und Leibniz-Zentren, bringen ihre Expertise in unterschiedlichen Bereichen ein: von Robotik und Materialforschung über digitale Medizin bis hin zur Meeresforschung. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglicht Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft. Die UBRA bietet damit eine Plattform für den Wissensaustausch und die gemeinsame Weiterentwicklung von KI-Technologien, die im Dienste des Gemeinwohls stehen.
Durch offene Diskussionen und den Aufbau von Vertrauen sollen Ängste gegenüber neuen Technologien abgebaut und gleichzeitig das Bewusstsein für die Chancen von Künstlicher Intelligenz gestärkt werden. Die UBRA versteht sich als Vermittler zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, um eine breite Akzeptanz und konstruktive Zusammenarbeit in der Entwicklung und Anwendung von KI zu gewährleisten.
Bremen zeichnet sich durch die aktive Rolle der UBRA somit als ein wichtiger Player im nationalen und internationalen Kontext der KI-Entwicklung aus. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf technologischem Fortschritt, sondern vor allem auf einer verantwortungsvollen, nachhaltigen und gemeinwohlorientierten Nutzung von Künstlicher Intelligenz.
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(pz)

