Taiwan hebt ab: Foxconn und Nvidia starten das Supercomputer-Abenteuer mit 10.000 Blackwell-GPUs

Die Tochtergesellschaft Big Innovation Company (BIC) von Foxconn plant in Taiwan den Aufbau eines Supercomputers, der die Basis für cloudbasierte KI-Dienste bildet. Nvidia spielt eine zentrale Rolle in diesem Vorhaben und vermeldet, dass dieser Hochleistungsrechner mit bis zu 10.000 Blackwell-GPUs angetrieben wird. Im Fokus steht dabei die leistungsstärkste Variante der Blackwell-Serie, die B300 alias Blackwell Ultra. Die Dimensionen dieses Rechenzentrums sind ambitioniert: Es soll in mehreren Bauphasen entstehen und bei Vollendung einen Strombedarf von bis zu 100 Megawatt erreichen, was einen signifikanten Faktor für die Kühlungsanforderungen darstellt. Obwohl Details wie die verwendeten Prozessoren noch nicht vollständig geklärt sind, zeichnet sich ab, dass dieser Supercomputer Taiwan in den Bereichen Smart Cities, Elektromobilität und Fertigung voranbringen soll. Nvidia beschreibt das Ziel, durch verstärkte Vernetzung von Industrie, Bürgern und Regierungsorganisationen mit Hilfe von KI das Wachstum zu beschleunigen. Die taiwanesische Regierung plant ebenfalls Investitionen in dieses Projekt. Ein entscheidender Aspekt ist die Verwendung von Halbleitern, die vom weltweit führenden Chipauftragsfertiger Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) hergestellt werden und in Nvidias GPUs für das Rechenzentrum integriert sind. Darüber hinaus wird TSMC selbst die Dienste des Supercomputers für eigene Forschungs- und Entwicklungsprojekte nutzen. Foxconn, als weltweit größter Auftragsfertiger von Elektronik mit Kunden wie Apple und Intel, trägt durch BIC maßgeblich zur Entwicklung dieser KI-Infrastruktur bei, während Nvidia seine Expertise in der Herstellung von GPUs für KI-Anwendungen einbringt.

Schlagwörter: Nvidia + BIC + Foxconn

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  • 20. Mai 2025