Google optimiert Gemini: KI lernt aus Nutzerdaten für individuelle Interaktionen

Google treibt die Personalisierung seiner KI-Modelle voran, insbesondere von Gemini, durch den Einsatz von Nutzerdaten aus seinem riesigen Netzwerk. Zunächst ermöglichte der im Frühjahr eingeführte Personalization-Modus dem Modell Zugriff auf die Suchhistorie für individualisierte Antworten. Nun erweitert Google diesen Ansatz und gibt Gemini Zugriff auf sensiblere Daten aus Google-Apps wie Gmail und Google Drive. Dies geschieht unter dem Banner der Individualisierung und tiefgreifenden Interaktion.

Auf der Google I/O wurde der persönliche Kontext vorgestellt, eine Technologie, die es Gemini ermöglicht, relevante Daten aus verschiedenen Google-Anwendungen mit Nutzergenehmigung abzurufen. Ein Beispiel ist die intelligente Erweiterung von Smart Replies in Gmail durch den Zugriff auf E-Mails und Dokumente aus Google Drive, wodurch Antworten authentischer zum individuellen Schreibstil werden. Dieser Ansatz soll auch in der Suche und in weiteren Anwendungen integriert werden, sowie YouTube-Historie und Fotoalben mit Gemini verknüpft werden.

Diese umfassende Datenbasis, die einzigartig bei Google ist, könnte Gemini im Vergleich zu Chatbots wie ChatGPT oder Claude deutlich voranbringen. Während diese Systeme erst durch Interaktionen lernen, verfügt Gemini von Anfang an über ein tiefes Verständnis des individuellen Nutzers aufgrund seiner Präferenzen, seines Schreibstils und seiner Kommunikationsmuster. Dadurch wird Google-Gemini zu einem leistungsstärkeren KI-Assistenten, der den Nutzer bereits kennt, bevor die Interaktion beginnt.

Schlagwörter: Gemini + Google Drive + Google

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  • 21. Mai 2025