Amazon setzt auf Mikroben für grüne Kupfergewinnung in der Tech-Welt

Amazon setzt auf grüne Kupfergewinnung mit Mikroorganismen für Rechenzentren. Stevie Bonifield, Nachrichtenautor bei Laptop Mag mit Expertise in Verbrauchertechnologie, berichtet über einen interessanten Trend im Bergbau: Amazon wird künftig sein Kupfer aus einer Mine in Arizona beziehen, die eine „Bioauslaugung“-Technologie einsetzt. Nuton Technologies, Entwickler dieser Methode, liefert dem E-Commerce- und Cloud-Giganten Amazon Web Services (AWS) das gewonnene Kupfer. AWS unterstützt Nuton wiederum mit cloudbasierten Daten- und Analysediensten, um den gesamten Bergbauprozess zu optimieren.

Diese Bioauslaugung funktioniert durch die Nutzung von natürlichen Mikroorganismen, die Kupfer aus weniger hochwertigen Erzarten extrahieren können – Sorten, die mit traditionellen Methoden wirtschaftlich nicht abbaubar wären. Im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren benötigt diese Methode deutlich weniger Wasser und produziert weniger CO2-Emissionen. Dadurch eröffnet sie die Möglichkeit, wertvolles Kupfer aus bereits geschlossenen Bergbaustätten zu gewinnen, was eine schnellere Produktion als die Eröffnung neuer Minen ermöglicht.

Dieser Ansatz ist besonders relevant angesichts des steigenden Bedarfs an Kupfer, vor allem im Hinblick auf das rasante Wachstum der KI-Branche. Kupfer ist essenziell für die Herstellung von Chips und Rechenzentren, deren Nachfrage durch den KI-Boom exponentiell ansteigt. Nuton Technologies produzierte bereits im Dezember 2022 die erste Kupferkathode mithilfe der Bioauslaugung, ebenfalls aus der Mine in Arizona, die nun für Amazon eine wichtige Quelle für Kupfer werden soll. Diese Partnerschaft unterstreicht nicht nur den Nachhaltigkeitsgedanken von Unternehmen wie Amazon, sondern auch die zunehmende Bedeutung grüner Technologien im Bereich des Rohstoffschaffens.

Schlagwörter: Amazon + Nuton + Arizona

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  • 15. Januar 2026