Die Ankündigung aus dem Januar 2023 von OpenAI, mit ihrem ersten KI-Hardware-Gadget auf Kurs für den Release bis Ende 2026 zu sein, hat sich scheinbar geändert. Gerichtsdokumente im Rahmen einer Markenrechtsklage belegen eine Verschiebung des Zeitrahmens auf ein Erscheinen im Jahr 2027. Dieser Verzögerung ist insofern eine Besonderheit verbunden, als das Hardware-Produkt nicht unter dem Label io Products erscheinen wird, welches OpenAI zuvor von Jony Ive für geschätzte 6,5 Milliarden US-Dollar erworben hatte. Die Hintergründe dieser Veränderung finden sich in den Gerichtsdokumenten einer Klage des Audio-Startups iyO gegen OpenAI, eingereicht im Vorjahr. Hintergrund der Klage ist die Übernahme des Start-ups io durch OpenAI, geführt vom ehemaligen Apple-Designer Jony Ive. In den Dokumenten äußerte sich Peter Welinder, Vizepräsident und Geschäftsführer von OpenAI, und erklärte, dass das Unternehmen seine Produktbenennungsstrategie überarbeitet habe und zukünftig den Namen io nicht mehr im Zusammenhang mit der Bezeichnung, Werbung, Vermarktung oder dem Verkauf von KI-Hardware verwenden werde. Dieser Schritt wurde laut Welinder als Ergebnis einer eingehenden Prüfung des Marktes und der strategischen Ausrichtung getroffen. Gleichzeitig betonte er einen verbesserten Einblick in den Zeitplan für die Markteinführung der KI-Hardware. Demnach wird das erste Gadget nicht vor Ende Februar 2027 an Kunden ausgeliefert werden. Die Gerichtsdokumente dieser Markenrechtsklage enthüllen zudem weitere Details über das Produkt selbst. So äußerte Tang Tan, Chief Hardware Officer von io und ehemaliger Apple-Designleiter, in den Akten, dass das erste Gerät weder ein In-Ear-Gerät noch ein Wearable sein werde. Diese Informationen bieten einen Einblick in die Entwicklung der KI-Hardware bei OpenAI und beleuchten gleichzeitig die komplexen juristischen Abläufe, die mit der Markenrechtsklage und dem Produktnamen verbunden sind.
Schlagwörter: OpenAI + io + Jony Ive
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