Die Ankündigung einer weitreichenden Partnerschaft zwischen Meta, dem Konzern hinter Facebook, Instagram und WhatsApp, und NVIDIA, einem Pionier im Bereich KI-Beschleuniger, sorgt für Aufsehen in der Tech-Welt. Obwohl genaue Zahlen zum Volumen und zur Anzahl der georderten KI-Beschleuniger geheim gehalten werden, schätzen Medien wie Reuters den Deal auf einen Umfang von 50 Milliarden US-Dollar. Dieser weitreichende Vertrag erstreckt sich über mehrere Jahre und umfasst sowohl die aktuelle Blackwell-Generation als auch zukünftige Rubin-Chips von NVIDIA. Zentral für diese Zusammenarbeit ist die Bereitstellung ganzer Racksysteme, einschließlich GB300-NVL72 sowie der kommenden VR200-NVL72-Racks, durch NVIDIA an Meta. Die Bedeutung liegt dabei insbesondere auf einem leistungsstarken Netzwerk, das durch Metas Adaption des Spectrum-X-Switches auf ihrem Facebook Open Switching System (OSS) gewährleistet wird.
NVIDIA betont die Singularität dieser Partnerschaft, da keine andere Firma KI in dem Ausmaß von Meta implementiert – die Integration fortschrittlicher Forschung mit einer industriellen Infrastruktur zur Energie der weltweit größten Personalisierungs- und Empfehlungssysteme für Milliarden von Nutzern. Durch eine tiefgreifende Codesign-Strategie über CPUs, GPUs, Netzwerkverbindungen und Software wird die vollständige NVIDIA-Plattform Meta-Forschern und -Entwicklern zugänglich gemacht, während sie die Grundlage für die nächste KI-Revolution schaffen. Mark Zuckerberg, CEO von Meta, unterstreicht die Begeisterung über die Erweiterung der Zusammenarbeit mit NVIDIA, um Cluster mit der Vera Rubin Plattform zu bauen und personalisierte Superintelligenz für alle zugänglich zu machen.
Neben GPUs fokussiert sich NVIDIA auch auf die Implementierung ihrer ARM-basierten CPUs in diesem Kontext. Ein zentrales Element ist die Einführung von Vera-CPUs, die für den Herbst geplant ist, um den ARM-Einfluss im Serverbereich weiter zu verstärken. Diese Ankündigung erfolgt eine Woche vor NVIDIAs Quartalszahlenpräsentation und stellt sich als Gegenreaktion zu früheren Meldungen über die Google-TPU-Nutzung bei Meta dar, die NVIDIA in den zurückliegenden Wochen unter Druck gesetzt hatten. In diesem Umfeld gab es Zweifel an verschiedenen milliardenschweren strategischen Partnerschaften von NVIDIA mit Unternehmen wie OpenAI, Oracle usw. Diese Partner zeigten daraufhin öffentlich ihre Bestätigung der engen Zusammenarbeit und ihre Zukunftspläne mit NVIDIA, um Unsicherheiten zu beseitigen.
Schlagwörter: NVIDIA + Meta + Facebook
Wie bewerten Sie den Schreibstil des Artikels?
