Microsoft nimmt sich der Performance von Windows 11 an und plant im Laufe des Jahres diverse Updates, die den Speicherbedarf reduzieren sollen und damit auch die gefühlte Geschwindigkeit, die man gemeinhin als „Schwuppdizität“ bezeichnet, verbessern wollen. Dieser Schritt ist eine direkte Reaktion auf die wachsende Diskussion um den Speicherverbrauch von Betriebssystemen und den zunehmenden Trend zu sparsameren Lösungen wie Apples MacBook Neo, das sich mit lediglich 8 Gigabyte RAM auskennt. Aktuell sorgt Windows 11 mit seinem hohen Speicherbedarf für Unmut, insbesondere bei Systemen mit 8 Gigabyte Arbeitsspeicher. Selbst auf solchen Geräten beansprucht das Betriebssystem oft mehr als die Hälfte des verfügbaren RAMs, was zu einer spürbaren Performance-Einschränkung führt und Apps ruckeln lässt. Bei der Nutzung von nur 4 Gigabyte RAM ist zwar Windows 11 funktionsfähig, aber der Speicher wird schnell knapp, was wiederum Auswirkungen auf den reibungslosen Ablauf von Anwendungen hat. Im Gegensatz dazu zeigt sich macOS genügsamer im Umgang mit Ressourcen, was vor allem bei Notebooks mit 8 Gigabyte RAM zu einer geschmeidigen Performance führt. Dieser Trend zu sparsameren Systemen, um die Notebook-Hersteller das MacBook Neo herum positionieren wollen, erfordert zwingende Speicheroptimierungen seitens Microsoft. Wirtschaftlich gesehen sind in einem 700 Euro Notebook mehr als 8 Gigabyte RAM nicht realisierbar, weshalb eine effiziente Nutzung der verfügbaren Ressourcen durch Windows unerlässlich ist. Microsoft kann zwar keinen Einfluss auf die Speicheroptimierung von Anwendungen nehmen, aber es liegt in seiner Hand, den eigenen Speicherbedarf von Windows zu reduzieren, um mehr Ressourcen für Anwendungen freizugeben. Neben diesen Anpassungen sollen Framework-Optimierungen ebenfalls zu einer gesteigerten „Schwuppdizität“ beitragen. Microsoft plant, mehr Oberflächen ins moderne Framework WinUI 3 zu migrieren. Diese Version soll im Vergleich zu WinUI 2 deutlich flotter reagieren und zudem weniger Latenz und Overhead durch Sprünge zwischen verschiedenen Bedienoberflächen erzeugen. Ein konkretes Beispiel dafür ist das Startmenü, das künftig schneller auf Klicks reagieren wird. Durch diese umfassenden Maßnahmen möchte Microsoft die Performance von Windows 11 verbessern und dem Nutzungsverhalten in Zeiten knapper Ressourcen sowie dem Vorbild sparsamer Konkurrenz wie Apples MacBook Neo Rechnung tragen.
Schlagwörter: Microsoft + Windows + Apples MacBook Neo
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