Die ersten beiden Fritzboxen, die Kabel-Fritzbox 6660 und die 6591, erhalten nun endlich den abschließenden Fix für die fehlerhaften FritzOS-Versionen 8.20 und 8.21. Mit dem Update 8.25 werden die Probleme in der Paketverwaltung bei aktivierter Hardware-Beschleunigung behoben. Der Hersteller beschreibt das Problem in seiner Update-Übersicht prägnant: Aufgrund der aktiven Paketbeschleunigung kam es zu einem Verlust von ICMP-Paketen, dem Internet Control Message Protocol. Dieser Schluckauf in der Paketverwaltung sorgte für verlangsamte Übertragungsraten und in einigen Fällen sogar für Ruckler beim Surfen oder Streamen. Betroffene Nutzer mussten daher vorübergehend die Hardware-Beschleunigung deaktivieren, wodurch die CPU-Kerne die Paketverwaltung übernehmen. Die Lösung aus FritzOS 8.25 wurde bereits zuvor in der Laborversion 8.24 getestet und ist nun für die beiden betroffenen Modelle verfügbar. Das endgültige Update 8.25 wird voraussichtlich in den kommenden Wochen und Monaten auch für weitere Routermodelle erscheinen, obwohl AVM offiziell keine konkreten Zeitpunkte nennt. Neben dem wichtigen Paketverwaltungs-Fix enthält FritzOS 8.25 diverse weitere Fehlerbehebungen und Verbesserungen. Diese reichen von einer allgemeinen Steigerung der Stabilität bis hin zu Korrekturen in der Weboberfläche. Für Kabel-Router gibt es zusätzlich eine überarbeitete grafische Oberfläche für den integrierten Kabel-TV-Tuner. Das Update lässt sich bei den Modellen 6660 und 6591 wie gewohnt über die Weboberfläche starten, erreichbar über die IP-Adresse 192.168.178.1 im Browser. AVM stellt zudem Image-Downloads für beide Modelle bereit. Für Provider-Geräte hingegen sind die jeweiligen Anbieter wie Vodafone verantwortlich für die Verteilung der Updates, was in der Regel etwas Zeit in Anspruch nimmt.
Schlagwörter: FritzOS + AVM + Vodafone
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