Laut einer Analyse des Bewerbungsdienstleisters cvapp.de haben Absolventen der Informatik die besten Chancen auf einen Job nach dem Universitätsabschluss. Im Vergleich zu zehn Studienfächern wie Medizin, Pharmazie, Jura und Wirtschaft schneiden Informatiker – zusammen mit Umweltwissenschaften – als besonders begehrte Nachwuchskräfte auf dem deutschen Arbeitsmarkt ab. Geistige und Sozialwissenschaften wurden in dieser Analyse nicht berücksichtigt.
Das durchschnittliche Einstiegsgehalt für frischgebackene Informatiker liegt bei 51.000 Euro brutto pro Jahr und befindet sich im Mittelfeld der untersuchten Fächer. Parallel dazu liegen Maschinenbau sowie Rechts- und Wirtschaftswissenschaften auf demselben Niveau. Wirtschaftsinformatiker erreichen mit durchschnittlich 52.000 Euro ein leicht höheres Einkommen, allerdings sind sie weniger gefragt als die breit gefächerten Informatik-Absolventen. Die Anpassungsfähigkeit an verschiedene Branchen, insbesondere im Finanz- und Beratungssektor, ist jedoch ein Pluspunkt des Fachs Wirtschaftsinformatik.
Der Spitzenreiter: Medizin
cvapp.de kürt Mediziner zum Top-Job-Garanten mit einem durchschnittlichen Einstiegsgehalt von 56.000 Euro jährlich. Direkt dahinter folgen Wirtschaftsingenieure mit 54.000 Euro. Die Dominanz der Medizin begründet sich in der Kombination aus dem höchsten Einstiegsgehalt, hoher Nachfrage und geringem Risiko hinsichtlich der Jobssicherheit im Angesicht von Künstlicher Intelligenz (KI).
Die Analyse veranschaulicht außerdem, dass KI-Einflüsse primär im Marketing (40 Prozent) spürbar sind, während lediglich zwei Prozent der IT-Abteilungen von generativer KI betroffen sind.
Zusammenfassend zeigt die Studie, dass Informatiker trotz eines moderaten Einstiegsgehalts hervorragende Jobchancen haben und als Schlüsselkompetenz im digitalen Zeitalter gelten.
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