Trump setzt auf Atkins und Slater: Neue Führung für die Technologiepolitik

Der gewählte Präsident Donald Trump hat zwei Nominierungen bekannt gegeben, die tiefgreifende Auswirkungen auf die Technologiepolitik seiner Verwaltung haben könnten. Diese Entscheidungen signalisieren eine deutliche Richtungsänderung im Vergleich zur Krypto- und Antitrust-Politik der Biden-Ära.

Paul Atkins als Chef der SEC – ein Zeichen für Krypto-Freiräume?
Trump nominierte den ehemaligen republikanischen Kommissar der Securities and Exchange Commission (SEC), Paul Atkins, um das Amt des Vorsitzenden zu übernehmen und Gary Gensler zu ersetzen. Atkins‘ Engagement für digitale Vermögenswerte unterstreicht diese neue Richtung. Trump betont, dass Atkins die Bedeutung von digitalen Vermögenswerten und Innovationen für Amerika erkannt habe. Diese Nominierung deutet auf eine Lockerung der Krypto-Regulierung im Vergleich zur Biden-Ära hin.

Gail Slater für die Antitrust-Abteilung – Fokus auf Big Tech?
Trump wählte Gail Slater für die Leitung der Antitrust-Abteilung des Justizministeriums. Diese Abteilung ist mit laufenden Klagen gegen Google und Apple sowie mit Untersuchungen gegen Nvidia beschäftigt. Slater verfügt über Erfahrung in der Federal Trade Commission (FTC), im Nationalen Wirtschaftsteam Trumps und zuletzt als Beraterin eines Senators. Ihre Arbeitshistorie bei Unternehmen wie Fox, Roku und der Internet Association deutet auf eine mögliche Fokussierung auf Big Tech hin.

Trumps Nominierungen zeigen eine klare Veränderung der Richtung in der amerikanischen Technologiepolitik, mit einem Schwerpunkt auf Kryptowährungen und einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Einfluss großer Technologiekonzerne. Die Zukunft dieser Politik hängt jedoch letztendlich von der Bestätigung durch den Senat ab.

Schlagwörter: Donald Trump + Paul Atkins + Marc Andreessen

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  • 4. Dezember 2024