Gericht urteilt: Amazon muss für Prime Video Technologie von Nokia nutzen

Ein deutsches Gericht hat entschieden, dass Amazon im Rahmen seines Streamingdienstes Prime Video eine Technologie verwendet, die einem Patent gehört, das Nokia anvertraut wurde. Diese Technologie wird für die Bildschirm-zu-Bildschirm-Übertragung genutzt und ist Bestandteil des Casting-Features von Prime Video. Das Gericht urteilte zugunsten von Nokia und stellte fest, dass Amazons Nutzung der Technologie gegen das Patent verstößt. Es wurden Sicherheitsleistungen festgelegt, um potenzielle Schadensersatzforderungen im Falle eines späteren Aufhebens des Urteils oder des Patents abzudecken. Amazon bestätigte die Entscheidung und betonte gleichzeitig, dass Prime Video die Bedingungen des Urteils einhält und Optionen für weitere Schritte prüft. Ein Ausfall von Prime Video wird ausgeschlossen. Nokia zeigt sich mit dem Urteil zufrieden und wünscht sich eine Lizenzvereinbarung mit Amazon unter fairen Bedingungen. Experten gehen davon aus, dass, obwohl ein Aufschub der Vollstreckung möglich ist, die Erfolgsaussichten gering sind. Dieser Fall knüpft an einen früheren Konflikt an, in dem Nokia bereits ein Verkaufsverbot für bestimmte Fire TV Modelle mit H.265-Unterstützung gegen Amazon erwirkt hatte. Dieses Verkaufsverbot bleibt bis heute aktiv und betrifft unter anderem den Fire TV Stick 4K Max. Die aktuelle Entscheidung stärkt Nokias Position im Kampf um Rechte an essentiellen Streaming-Technologien und signalisiert Amazon mögliche Einschränkungen ihrer Geschäftstätigkeit in diesem Bereich. Die weitere Entwicklung des Rechtsstreits wird mit großem Interesse verfolgt, da sie Auswirkungen auf die digitale Medienlandschaft haben könnte.

Ein deutsches Gericht entschied, dass Amazons Nutzung der Technologie für die Bildschirm-zu-Bildschirm-Übertragung in Prime Video gegen ein Patent verstößt, das Nokia überlassen wurde. Dieses Patent beschreibt eine Methode zum Streamen von Multimedia-Inhalten und wird auch im Casting-Feature von Prime Video eingesetzt. Das Gericht sprach Nokias Anspruch zu und setzte Sicherheitsleistungen fest, um mögliche Schäden abzudecken, falls das Urteil oder das Patent später aufgehoben werden sollte. Amazon bestätigt die Entscheidung und betont gleichzeitig, dass Prime Video die Vorgaben des Urteils einhält und weitere Schritte prüft. Ein Ausfall von Prime Video wird ausgeschlossen. Nokia zeigt sich zufrieden und wünscht sich eine Lizenzvereinbarung mit Amazon unter fairen Bedingungen. Experten sehen zwar einen Aufschub der Vollstreckung als möglich an, halten jedoch die Erfolgsaussichten für gering. Dieser Fall baut auf einem früheren Konflikt auf, in dem Nokia bereits ein Verkaufsverbot für bestimmte Fire TV Modelle mit H.265-Unterstützung gegen Amazon erkämpft hatte, das bis heute besteht und den Fire TV Stick 4K Max betrifft. Die aktuelle Entscheidung stärkt Nokias Position im Kampf um Rechte an wichtigen Streaming-Technologien und signalisiert Amazon mögliche Einschränkungen in diesem Bereich. Die weitere Entwicklung des Rechtsstreits wird mit Spannung verfolgt, da sie Auswirkungen auf die digitale Medienlandschaft haben könnte.

Schlagwörter: Amazon + Nokia + Prime

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  • 7. Februar 2025