Die japanische Investment-Holdinggesellschaft SoftBank kündigt die Übernahme von Ampere Computing für stolze 6,5 Milliarden US-Dollar an. Diese Transaktion wird Ampere Computing direkt in das bestehende Portfolio der SoftBank Group integrieren und als hundertprozentige Tochtergesellschaft unter dem Namen Ampere weiterführen. Das bedeutet, dass Ampere unverändert seinen Fokus auf die Entwicklung maßgeschneiderter Cloud- und VM-Lösungen auf Basis eigener Prozessoren mit ARM-Kernen beibehält. Der Kaufpreis wird in bar von SoftBank geleistet, und der Abschluss der Transaktion ist nach behördlicher Prüfung für das zweite Halbjahr 2025 vorgesehen.
Ampere Computing hat sich in der Vergangenheit durch seine Serverprozessoren mit ARM-Kernen einen Namen gemacht und deutlich gemacht, dass die Konkurrenz nicht unbedingt in etablierten Konzernen wie AMD oder Intel liegt, sondern vielmehr in den individuellen, maßgeschneiderten Custom-Designs, die Cloud-Anbieter selbst entwickeln. Ampere liefert genau diese Alternative, indem es leistungsstarke Prozessoren entwickelt, die extern gefertigt werden und vor allem an Kunden aus dem Bereich der Cloud-Infrastruktur ausgeliefert werden. Im Fokus stehen dabei stets maximale Effizienz und Leistungsdichte. Die Produktpalette reicht von Modellen wie dem AmpereOne mit 136 und 192 Kernen bis hin zum kürzlich angekündigten AmpereOne mit bis zu 256 Kernen, der im Laufe dieses Jahres auf den Markt kommen soll. Diese spezialisierten Prozessoren ermöglichen Cloud-Anbietern eine Optimierung ihrer Infrastruktur für anspruchsvolle Workloads und Anwendungen, die hohe Rechenleistung erfordern.
Mit dieser strategischen Übernahme stärkt SoftBank seine Position in der dynamischen Welt des Cloud-Computing und signalisiert gleichzeitig ihr Vertrauen in das Geschäftsmodell von Ampere Computing. Die Integration von Ampere innerhalb der SoftBank Group verspricht Synergien und Wachstumspotenziale, die beide Unternehmen langfristig weiterbringen sollen.
Schlagwörter: SoftBank Group + Ampere + Computing
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