Das jüngste Korrektur-Update von Valve für die Steam Deck-Handhelds adressiert kritische Probleme, die durch ein zuvor veröffentlichtes Update entstanden sind. Der Auslöser war ein Client-Update vom 1. April, das kurz nach einem grundlegenden SteamOS-Upgrade auf Version 3.6.24 veröffentlicht wurde. Ursprünglich sollte dieses Client-Update kleinere Bugs beheben, die Download-Performance optimieren und Probleme mit DualSense-Controllern angehen. Doch es zeigte sich schnell, dass die guten Absichten hinter dem Update unerwünschte Nebenwirkungen hatten.
Besitzer der Steam Deck berichteten in Online-Foren wie Reddit und GitHub über neue Fehler, darunter schwerwiegende Boot-Schleifen und das inexplicable Verschwinden von Einstellungen zur Steuerung der GPU-Taktfrequenz und des Total Dynamic Power (TDP). Diese Einstellungen sind essenziell für die Leistungskontrolle der Konsole und deren Energieeffizienz. Besonders bemerkenswert ist, dass diese Probleme trotz Warnungen aus dem Beta-Kanal in die stabile Version des Steam Decks gelangten. Beta-Tester hatten bereits seit dem 19. März Probleme mit den TDP- und GPU-Reglern gemeldet, was Aufschluss über mögliche Fehler in der Release-Prozesskette gibt.
Valve reagierte umgehend auf diese Kritik und veröffentlichte am selben Tag wie das problematische Update eine erneute Version des Client-Updates, die die Fehler beheben sollte. Diese Lösung wurde nun auch für den Beta-Kanal separat bereitgestellt, um den Nutzern zusätzliche Sicherheit zu bieten. Das Ereignis verdeutlicht die Bedeutung eines robusten Testprozesses und einer transparenten Kommunikation zwischen dem Entwicklerteam und der Nutzergemeinschaft, um solche Ausfälle in zukünftigen Releases zu minimieren.
Schlagwörter: Valve + Deck + GitHub
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