„KI revolutioniert additive Fertigung: Präzise Produktionskontrolle und Lieferkettentransparenz“

Die additive Fertigung schreitet voran und eröffnet Möglichkeiten für präzise Produktionskontrolle und Lieferkettentransparenz. Trotz baugleicher Modelle und gleicher Bedingungen zeigen 3D-gedruckte Teile subtile Unterschiede, ähnlich wie Fingerabdrücke. Diese Unterschiede entstehen durch individuelle Merkmale der Druckmaschinen sowie durch unsichtbare Oberflächenveränderungen, die von KI erkannt werden können.

Forscher der University of Illinois Urbana-Champaign entwickelten eine Methode, die auf KI-Algorithmen basiert und diese feinen Unterschiede identifiziert. Sie ermöglicht es, die Herkunft eines Bauteils bis zum Ursprungsdrucker zurückzuverfolgen. Die Methode erlaubt es, anhand von winzigen Bildausschnitten (1 Quadratmillimeter) die Herkunft mit hoher Genauigkeit (98 %) zu bestimmen. Die Lernfähigkeit der KI ermöglicht die Verifizierung zukünftiger Lieferungen nach nur zehn Beispielen.

Diese Anwendungsmöglichkeiten reichen über den industriellen Bereich hinaus, beispielsweise in der Bekämpfung von Produktfälschungen und im Schutz geistigen Eigentums. Die Methode bietet Transparenz und Integrität in komplexen Lieferketten, die traditionell auf Vertrauen und Stichproben-Audits basierten. Die KI-gestützte Überwachung ermöglicht eine zuverlässigere Qualitätskontrolle und die Prävention von Abweichungen von Standards. Durch die sichere Identifizierung des Ursprungs eines Bauteils wird die Verantwortung für Qualität, Sicherheit und Compliance transparenter geklärt.

Die Forschungsergebnisse, veröffentlicht im Fachjournal Advanced Manufacturing, unterstreichen den wissenschaftlichen Wert dieser Entwicklung für die Zukunft der additiven Fertigung.

Schlagwörter: KI + University + Illinois Urbana-Champaign

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  • 26. Mai 2025