US-Regierung spart bei Cybersicherheit: CISA verliert Führungskräfte und Stabilität

Die US-Regierung verfolgt einen Sparkurs in ihren eigenen Behörden, der auch die Cybersicherheit beeinflusst. Parallel dazu verzeichnet man eine Abwanderung von Führungskräften aus der Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA). Experten bewerten diese Entwicklung als problematisch und potenziell schädlich für die nationale Cyberabwehr.

Im Frühjahr wurde die Untersuchung eines umfangreichen Cyberangriffs in den USA angeordnet, bei dem US-Netzbetreiber angeblich von einer chinesischen Gruppe infiltriert wurden. Die Zurückberufung des Beratungsgremiums der CISA hinderte jedoch an einem vollständigen Ergebnis dieser Ermittlungen und wird von Experten als Vorteil für China gedeutet. Dieser Vorfall zeigt mögliche Instabilität in der US-Cyberdefensionsstrategie.

Madhu Gottumukkala, Vize-Direktor der CISA, vermeldete einen weiteren bedrohlichen Trend: Bis zu 40 Führungskräfte, darunter einige mit Erfahrung aus dem ehemaligen Computer Emergency Readiness Team (CERT) USA, haben die Agentur verlassen. Dieser hohe Abgang hinterlässt Unruhe und wirft Fragen nach der Zukunft der nationalen Cyberabwehrstrategie auf.

Die CISA selbst beharrt auf verstärkten Bemühungen und Fokus auf ihre gesetzliche Mission: die Sicherung kritischer Infrastruktur und die Stärkung der nationalen Cyberabwehr. Chefin Bridget Bean betont das Engagement des Teams, diese Aufgaben zu erfüllen und das Land gegen Cyberbedrohungen zu wappnen. Dennoch zeigen sich Herausforderungen und Unsicherheiten hinsichtlich der Stabilität und Effizienz der US-Cybersicherheitsbehörde in einem veränderten politischen und technologischen Umfeld.

Schlagwörter: CISA + USA + China

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  • 28. Mai 2025