Sicherheitsalarm bei IBM Guardium Data Protection: Kritische Schwachstellen gefährden Cloud-Daten

IBM Guardium Data Protection, ein System zur sicheren Speicherung von Geschäftsdaten, insbesondere auch in Cloud-Umgebungen, ist anfällig für mehrere Sicherheitslücken, die aufgedeckt worden sind. Diese Schwachstellen, die in einer Warnmeldung der Entwickler detailliert beschrieben sind, ermöglichen es Angreifern potenziell, auf abgeschottete Informationen zuzugreifen, und stellen somit eine ernstzunehmende Bedrohung dar. Die meisten der gefundenen Lücken sind mit einem mittleren Bedrohungsgrad kategorisiert, was bedeutet, dass sie Angreifern aus der Ferne den Zugriff auf eigentlich gesicherte Daten ermöglichen könnten. Zwei Beispiele hierfür sind die CVE-2025-25025 und CVE-2025-25029. Diese Schwachstellen erlauben ungewollten Zugriff auf sensible Informationen, obwohl sie durch Sicherheitsmaßnahmen geschützt sein sollten. Besonders alarmierend ist jedoch eine Schwachstelle mit hohem Bedrohungsgrad (CVE-2025-24970), die das Client-Server-Framework Netty betrifft. Durch unzureichende Überprüfung eingehender Daten durch den SslHandler können Angreifer mit speziell formulierten Anfragen diese Lücke ausnutzen. Ein erfolgreicher Angriff führt zu einem Absturz des Systems, was erhebliche Funktionsausfälle verursachen kann. Die Entwickler von IBM Guardium Data Protection haben versichert, die aufgedeckten Schwachstellen in der Version 12.0 mit einem Patch behoben zu haben. Zum jetzigen Zeitpunkt liegen keine Berichte über die Ausnutzung dieser Lücken durch Angreifer vor. Dennoch unterstreicht diese Sicherheitswarnung die permanente Notwendigkeit einer kontinuierlichen Beobachtung und Behebung von Schwachstellen in komplexen Systemen wie IBM Guardium Data Protection, um die Integrität sensibler Geschäftsdaten auch in dynamischen Umgebungen wie Cloud-Diensten zu gewährleisten.

Schlagwörter: IBM + CVE-2025-24970 + Client-Server-Framework Netty

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  • 28. Mai 2025