Alarmstufe Rot: Kritische Sicherheitslücken in WordPress-Plugins bedrohen die digitale Welt

Die IT-Sicherheitslage im WordPress-Umfeld ist aktuell angespannt aufgrund kritischer Schwachstellen in Plugins. Zwei jüngst aufgedeckte Fälle zeigen erhebliche Risiken für viele WordPress-Systeme. Das Plugin Modular DS, mit über 40.000 Installationen, enthielt bis zur Version 2.5.1 eine Schwachstelle, die Angreifern eine Rechteerweiterung ermöglichte. Durch Techniken wie Authentifizierungsumgehung und automatisches Admin-Login erlangten sie direkten Zugriff (CVE-2026-24533). Spezifische Angriffstechniken mit URLs und User-Agent-Strings wurden dokumentiert. Die Schwachstelle wurde in der Version 2.6.0 geschlossen. Ein weiteres Beispiel ist das weit verbreitete Plugin Advanced Custom Fields: Extended mit über 100.000 Installationen. In älteren Versionen bis 0.9.2.1 konnten nicht authentifizierte Nutzer sich als Administrator anmelden und vollen Zugriff erlangen, da die Funktion insert_user Sicherheitslücken aufwies (CVE-2025-14533). Ab der Version 0.9.2.2 wurde dieses Problem gelöst. Diese Fälle betonen die Notwendigkeit regelmäßiger Updates und Patches im WordPress-Kontext. Die Angriffstaktiken, von Authentifizierungsfehlern bis hin zu ungeschützten API-Endpunkten, zeigen ein gezieltes Vorgehen und die Ausnutzung von Schwachstellen. Die Vorfälle mahnen zur erhöhten Wachsamkeit und schnellen Reaktion: WordPress-Betreiber sollten ihre Plugins regelmäßig aktualisieren, um sich vor aktuellen und zukünftigen Angriffen zu schützen und die Sicherheit ihrer Webseiten langfristig zu gewährleisten.

Schlagwörter: Plugins + Modular DS + Advanced Custom Fields

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  • 20. Januar 2026