Raspberry Pi Preiserhöhungen: Zwischen Engpässen und Versprechen

Die Raspberry Pi Foundation kämpft mit dem steigenden Bedarf an Computerchips und treibt damit die Preise für ihre Single-Board-Computer in die Höhe. Trotz mehrmaliger Anpassungen zeigt das Unternehmen Verständnis für seine Nutzergemeinschaft.

Neue Preissteigerungen: Kürzlich erhöhte die Raspberry Pi Foundation erneut die Preise ihrer Modelle, teilweise zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit. Besonders betroffen ist die 16-GB-RAM-Version des Raspberry Pi 5, deren Preis auf 205 US-Dollar (ca. 205 Euro) geklettert ist. Hintergrund sind Lieferengpässe und steigende Materialkosten im Halbleitermarkt.

Einsteigerfreundliches Modell: Um den Zugang für Anfänger zu sichern, wurde gleichzeitig ein neues Einstiegsmodell mit 1 GB RAM für 45 US-Dollar (ca. 45 Euro) angekündigt. Durch vorhandene Lagerbestände älterer LPDDR2-Speicher bleiben ältere Modelle wie der Raspberry Pi 4 weiterhin zu ihren bisherigen Preisen erhältlich. CEO Eben Upton betont, dass die aktuelle Situation vorübergehend sei und die Foundation die Preiserhöhungen rückgängig machen werde, sobald sich die Marktlage entspannt.

Verfügbarkeit und Preise in Deutschland: Die Euro-Preise orientieren sich am US-Dollar-Preismodell. Allerdings ist die 16-GB-Version des Raspberry Pi 5 in Deutschland derzeit kaum verfügbar. Geizhals zeigt Preisspannen zwischen 124,90 und über 150 Euro für das Modell mit 8 GB RAM, während die 16-GB-Variante aktuell nicht gelistet ist.

Zukunftsperspektive: Die Raspberry Pi Foundation navigiert durch schwierige Zeiten im Halbleitermarkt. Während Preiserhöhungen die Realität sind, zeigt das Unternehmen gleichzeitig Engagement für Zugänglichkeit und langfristige Stabilität.

Schlagwörter: Raspberry Pi Foundation + Deutschland + Raspberry Pi

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  • 3. Februar 2026