Der Wert von Bitcoin stürzte am Donnerstag abrupt und fiel auf ein Niveau, das seit der Präsidentschaftswahl 2024 nicht mehr erreicht worden war. CNBC vermeldete einen Einbruch um über 10 Prozent, wodurch Bitcoin auf etwa 64.000 US-Dollar abfiel – ein tiefer Fall, den man zuletzt im Kontext der Wahlkampagne von 2024 miterlebt hatte. Dieser starke Rückgang baut auf einem bereits andauernden Abwärtstrend seit Monaten auf, nachdem Bitcoin im November 2024 die Marke von 100.000 US-Dollar überschritten und im Oktober 2025 sogar über 122.000 US-Dollar erreicht hatte. Diese Turbulenzen auf den Kryptomärkten haben auch andere digitale Währungen in ihren Sog gezogen, sodass sich parallel weitere Schlagzeilen mit Bedrohungshaltungen einstellten. BitMine, ein Unternehmen, das sich auf Ethereum konzentriert und einen Schatz dieser Kryptowährung verwaltet, verlor am Donnerstag über 8 Milliarden US-Dollar an Wert, während der Preis von Ethereum unter die Marke von 2.000 US-Dollar sank. Die Krypto-Analyseplattform The Block erklärte eindringlich, dass Bitcoin effektiv alle Gewinne seit seinem historischen Allzeithoch von 69.000 US-Dollar im November 2021 verloren habe. Diese Entwicklungen ließen auch in der Geschäftswelt tiefe Einschnitte erkennen: Die Krypto-Börse Gemini, die von den Winklevoss-Zwillingen betrieben wird, teilte mit, rund 200 Arbeitsplätze streichen zu müssen und ihre Geschäftstätigkeiten in wichtigen Regionen wie der Europäischen Union, dem Vereinigten Königreich und Australien einzustellen. Die Finanznachrichtenagentur Bloomberg dokumentierte diese drastischen Schritte, die deutlich den Druck auf die Branche zeigen. Auch innerhalb der Finanzjournalistik selbst kam es zu Reflexionen: FT Alphaville entschuldigte sich für frühere Publikationen, in denen möglicherweise eine negative Sichtweise gegenüber Bitcoin vermittelt wurde, sowie für die Annahme, dass es sich um einen willkürlichen Hype-Indikator handele, unabhängig von jeglicher nützlichen Funktion des Tokens. Mit dieser Erklärung signalisierte das Finanzmedium eine mögliche Korrektur der Perspektive und betonte gleichzeitig seinen Stand zu den vorherigen Artikeln. Die Turbulenzen an der Kryptobörse führen somit nicht nur zu Kapitalverlusten und Stellenabbau, sondern auch zu einer breiten gesellschaftlichen Debatte über die Funktionsweise und Bedeutung von Bitcoin selbst.
Schlagwörter: Bitcoin + CNBC + BitMine
Wie bewerten Sie den Schreibstil des Artikels?
